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Zuordnungsvorschrift in der Mathematik

Zuordnungsvorschrift in der Mathematik2:25
Video von Galina Schlundt2:25

Für viele Schüler war Mathematik oftmals ein Dorn im Auge. Immer diese komplizierten Ausdrücke, was zum Beispiel versteht man unter einer Zuordnungsvorschrift?

Je nachdem, welche Schule Sie besuchen: Früher oder später werden Sie im Fach Mathematik die Begriffe „Zuordnung“ und „Zuordnungsvorschrift“ kennenlernen. Beide sehen auf den ersten Blick  kompliziert aus, sind jedoch relativ einfach zu erklären. Wie dies im Einzelnen funktioniert und ein Beispiel werden in der folgenden Anleitung genauer erklärt.

Was man unter einer Zuordnungsvorschrift versteht

  • Unter einer Zuordnungsvorschrift aus der Mathematik versteht man, wie der Name schon sagt, eine Vorschrift, bei der Elemente einer Menge Elementen einer anderen Menge zugeordnet werden.
  • Als Beispiel könnten Sie den Gegenständen in Ihrem Zimmer Ihre Farbe zuordnen. Auch hierbei handelt es sich im mathematischen Sinne um eine Zuordnung, die sich jedoch nicht als Term fassen lässt.
  • Im einfachsten Fall sind beide Mengen Zahlenbereiche und die Zuordnungsvorschrift ist ein Term, also eine Rechenvorschrift. Oft werden Ihnen die beiden Stellvertreter oder Variablen für die Zahlenbereiche als x oder y begegnen.
  • Um die Zuordnungsvorschrift genauer zu verstehen, müssen Sie wissen, dass sowohl die Variablen als auch die Rechenvorschrift für die Zuordnung zu Beginn einer Aufgabe oft bereits gegeben sind. Sie müssen dann lediglich gegebene x-Werte in die Zuordnungsvorschrift einsetzen und den dazugehörigen y-Wert berechnen. Es gibt jedoch auch Aufgabenformen, bei denen Sie aus einer im Text gegebenen Zuordnung die Vorschrift aufstellen müssen.
  • Wie eine solche Zuordnungsvorschrift nun aussehen kann, sehen Sie im folgenden Oberpunkt.

Ein einfaches Beispiel aus der Mathematik

  1. Wie im ersten Oberpunkt bereits erwähnt, ist vielen Fällen eine Zuordnungsvorschrift bereits gegeben, beispielsweise könnte diese y = 9x – 8 lauten, ein linearer Zusammenhang zwischen den beiden Größen x und y.
  2. Wählt man x = 3, so ergibt sich durch Einsetzen dieses Wertes in die Zuordnungsvorschrift der Wert y = 9 * 3 – 8 = 19. Die Zuordnungsvorschrift ordnet also dem x-Wert 3 den y-Wert 19 zu.
  3. Für andere x-Werte ergeben sich selbstredend andere y-Werte aus der Vorschrift.

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