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Tonerde im Garten richtig verwenden

Möchten Sie die Naturerde nun in Ihrem Garten einsetzen, dann sollten Sie bei der Verwendung der Tonerde einige Aspekte berücksichtigen.

Tonerde ist im Garten sehr vielseitig verwendbar.
Tonerde ist im Garten sehr vielseitig verwendbar.

Guter Nährboden für viele Pflanzen - Tonerde im Garten

Tonerde ist bereits seit mehreren Jahrtausenden bekannt und wird vielseitig eingesetzt. Die Erde gilt als wasserundurchlässig und ist gleichzeitig als guter Boden für diverse Pflanzenarten. Quarz, Feldspäte, Kalzit, Dolomit, Kieselsäure und ebenso Hydroxide sorgen als Inhaltsstoffe für ein gutes Pflanzenwachstum. Ton - als natürliche Erde - ist eher als Gestein bekannt, das mit feinkörnigen Mineralien versetzt ist. 

Während der Zersetzung von Granit oder Feldspat entwickelt sich die Tonerde über einen langen Zeitraum hinweg. Dabei gibt es durch die Versetzung mit Mineralien gut erkennbare Farbunterschiede. Diese nehmen im Laufe der Zeit zu. So existiert Tonerde beispielsweise in bräunlicher Färbung, wie auch in roter, gelber, weißer, grüner oder grauer Nuance.

Eine alternative Bezeichnung für Tonerde ist Heilerde. In kleinen Mengen bekommen Sie grüne, rote oder andersfarbige Tonerden in Apotheken und Drogerien. Diese Erden werden in der Kosmetik verwendet. Tonerde für den Garten bekommen Sie in der Regel nicht im Baumarkt. Sie kaufen die Erde direkt bei einem Anbieter, der Tonbergbau betreibt. Ist eine Tongrube in Ihrer Nähe, können Sie die Erde selbst besorgen.

Tonerde unterstützt Pflanzen beim Wachstum

Wenn Sie auf der Suche nach geeigneten Pflanzen sind, die in Lehmboden bestens gedeihen, sind Flieder oder Sonnenhut eine gute Empfehlung. Darüber hinaus wachsen Ahorn, Zierapfel, Glockenblume, Funkie und Wicke, Mistel, Fetthenne, Pfeifenstrauch und Forsythien auf Tonerde. Sie erleben eine wahre Blütenpracht. 

Bevorzugt sollten Sie 1/3 Sand mit 1/3 Mutterboden mischen und noch 1/3 Tonerde hinzufügen, um einen guten Nährboden für Ihre Gewächse zu schaffen. Besonders, wenn Sie mit reinem Sandboden zu kämpfen haben, hat sich diese Alternative bewährt. Insbesondere gilt dies für Pflanzenlöcher, die ausgehoben und gefüllt werden müssen, um dem Gewächs Stabilität zu geben. Die Pflanzen verankern sich besser im Boden.

Tonerde nicht universell einsetzen

Tonerde ist nicht für jede Pflanzenart geeignet. Dies ist zu berücksichtigen, wenn Sie Tonerde in Ihrem Garten - speziell in ausgehobenen Pflanzenlöchern - auffüllen möchten. Setzen Sie keine Pflanzen in die Tonerde, die mit dieser nicht harmonieren.

Da Tonerde von der Beschaffenheit eher fest ist, sollten Sie genau beachten, dass manche Pflanzenarten im Tonboden eingehen. Besonders im Sommer, bei großer Hitze, ist Tonerde dafür bekannt, dass sie bei Feuchtigkeitsmangel ausgesprochen hart wird. Dies ist der Grund dafür, dass es Pflanzen gibt, die in Tonerde nicht gedeihen. Dazu gehören Sommerblumen wie Geranien, Petunien und Fuchsien, aber auch Rosen vertragen die Erde nicht.

Kleinere Tonerdenklumpen mischen Sie einfach dem Kompost unter. mischen, So entsorgen Sie Klumpen auf sinnvolle Art und Weise. Dank des Komposts können die Pflanzen, die Sie in Ihrem Garten beheimaten, in voller Pracht wachsen und erblühen.

Verfügen Sie nicht über Kompost, ist es wichtig, dass Sie das Erdreich auf der Oberfläche ausgiebig mulchen. Ist der Mulch mit Grasschnitt versehen, ist das umso besser. Denn auf diese Weise erhalten die Gewächse die Nährstoffe, welche sie für das Wachstum benötigen. Darüber hinaus kann sich Wasser nach dem Gießen oder einem Regenguss auf der trockenen Erde besser halten.

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