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Schlechtes Hackfleisch erkennen - so geht es

Leider kommt es immer wieder vor, dass verdorbene Fleischprodukte von Kriminellen verkauft werden. Teilweise wird Fleisch umgepackt und mit einem neuen Haltbarkeitsdatum versehen. Dabei handelt es sich nicht um ein Versehen, sondern um eine bewusste Verbrauchertäuschung. Besonders wenn Hackfleisch von solchen Machenschaften betroffen ist, ist das für einen Verbraucher gesundheitsgefährdend und auch noch sehr eklig. In Supermärkten gehört schlechtes Hackfleisch leider nicht zu den Ausnahmen.

Hackfleisch vor Gebrauch besser gut erhitzen
Hackfleisch vor Gebrauch besser gut erhitzen

Hackfleisch können Sie in mehreren Varianten frisch beim Fleischer oder abgepackt im Supermarkt kaufen. Auch wenn sich die oftmals verwendeten Fleischsorten (Schwein, Rind, Lamm, Huhn) bezüglich einer Haltbarkeit unterschiedlich verhalten, verdirbt Hackfleisch immer sehr schnell.

Für schlechtes Hackfleisch in der Supermarkttheke haftet der Betreiber

  • Als Verbraucher sind Sie sehr auf die Ehrlichkeit der Hersteller und Händler angewiesen. Bei frischen Produkten können Sie Frische und Verzehrbarkeit noch einigermaßen gut feststellen. Was Ihnen alles als eingelegtes Steak oder gepökelte Wurst verkauft wird, wissen sie ohne eine Lebensmittelprüfung nicht.
  • Lebensmittelherstellung und der Verkauf ist ein außerordentlich hartes Geschäft. Beim Verkauf minderwertiger oder verdorbener Ware locken zuweilen hohe Gewinnspannen.
  • Für frische Lebensmittel ist die Angabe eines Verbrauchsdatums und eines Mindesthaltbarkeitsdatums sehr wichtig, da Sie als Kunde eine Orientierung brauchen. Die Mindesthaltbarkeitsdauer wird vom jeweiligen Hersteller festgelegt. Auf Fleischprodukten wie Hackfleisch oder frischer Bratwurst finden Sie meist die Angabe, verpackt am und zu verbrauchen bis. 
  • Der jeweilige Händler muss abgelaufene Ware aus seinen Fleischtheken entfernen. Er trägt auch die Verantwortung, sollte schlechtes Hackfleisch trotz noch nicht überschrittenem Haltbarkeitsdatum an Kunden verkauft werden.

Gehacktes kühl transportieren und zu Hause schnell verzehren

Wenn Fleisch zu Hackfleisch verarbeitet wird, erhöht sich Bildung von Keimen stark. Schlechtes Hackfleisch entsteht nicht nur beim Verkäufer. Auch bei Ihnen als Verbraucher lauern Gefahren nach dem Einkauf beim Transport und beim Lagern zu Hause.

  • Achten Sie auf die Farbe von Hackfleisch. Es darf weder gräulich noch angetrocknet sein.
  • Riechen Sie am Hackfleisch. Schlechtes Hackfleisch riecht wie andere Fleischwaren auch richtig säuerlich oder süßlich. Wenn es frisch ist, riecht es nicht.
  • Schauen Sie im Supermarkt nach, ob die Kühltemperatur richtig eingestellt. Steht 2 Grad Celsius auf der Hackfleischverpackung und das Thermometer in der Kühltheke zeigt fünf Grad an, dann lassen Sie lieber die Finger davon.
  • Bei abgepacktem Fleisch sollte sich keine Flüssigkeit am Boden gesammelt haben. Die oftmals anzutreffende Art Unterlage sollte sauber sein. Immer wenn der Fleischsaft trüb aussieht, lassen Sie das Hackfleisch liegen.
  • Bei einer Vakuumverpackung achten Sie darauf, dass diese nicht aufgebläht ist. Eine Ausnahme macht hier lediglich die Kennzeichnung unter Schutzatmosphäre verpackt. Eine aufgeblähte Verpackung ist in diesem Fall normal.

Leider können Sie mit diesen Tipps schlechtes und verarbeitetes Hackfleisch in Imbiss- und Dönerbuden und Restaurants nicht ausschließen. Sie werden selten Auskunft über Herkunft, Lagerung und Qualität des verkauften Fleisches erhalten.

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