Was Sie benötigen:
  • 1,5 kg frische Steinbohnen
  • 4-5 Zweige frisches Bohnenkraut
  • 500 g Salz
  • Steinguttopf
  • Stampfer

So bereiten Sie saure Bohnen zu

Vom Einlegen von Bohnen bis hin zum anschließenden Verzehr dauert es einige Wochen. Die Wartezeit lohnt sich jedoch und Sie werden mit einem leckeren typisch schwäbischen Essen belohnt.

  1. Waschen und putzen Sie für das Zubereiten von sauren Bohnen zuallererst die Bohnen und fädeln Sie diese ab.
  2. Nehmen Sie nun einen Topf und blanchieren Sie die Bohnen für circa drei Minuten in kochendem Wasser. Schrecken Sie die Bohnen anschließend mit kaltem Wasser ab, um deren Farbe und Geschmack zu erhalten.
  3. Schneiden Sie die blanchierten Bohnen in einem nächsten Schritt in 2-3 cm lange Stücke. Dazu können Sie wahlweise ein Messer oder einen sogenannten Bohnenhobel verwenden.
  4. Nehmen Sie nun einen Steinguttopf und bestreuen Sie dessen Boden mit einer dicken Schicht Salz.
  5. Waschen Sie das Bohnenkraut, schütteln Sie dieses trocken und geben Sie einen Teil von diesem mit zu dem Salz.
  6. Füllen Sie anschließend abwechselnd eine 2-3 cm dicke Schicht Bohnen sowie eine dicke Schicht Salz in den Steinguttopf. Geben Sie auch hier wieder etwas Bohnenkraut mit hinzu. Wichtig ist es, jede Salzschicht fest mit einem Stampfer anzudrücken. Die Bohnen sollen dadurch mit ihrem eigenen Saft bedeckt werden.
  7. Bedecken Sie nun den Steinguttopf mit einem sauberen Tuch und beschweren Sie dieses mit beispielsweise einem Stein oder Brettchen. Wichtig ist, dass die oberste Schicht Bohnen gut mit dem Salz bedeckt bleibt. Verschließen Sie das Ganze weiterhin noch mit einem Deckel.
  8. Der Gärprozess dauert nun einige Wochen, in denen 1 mal pro Woche das Tuch erneuert und das Gewicht abgewaschen werden sollte. Dabei sollten Sie sich immer versichern, dass die Bohnen noch mit Salzwasser bedeckt sind. Ist dies mal nicht mehr der Fall, so können Sie einfach kaltes, abgekochtes Salzwasser nachfüllen.

Nach circa 6-8 Wochen sind die sauren Bohnen zum Essen geeignet und können beispielsweise mit Kartoffelbrei, Kasseler oder Zwiebeln verzehrt werden.