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Rennrad - Reifendruck richtig messen

Wer mit zu wenig Reifendruck Rennrad fährt, ist nicht nur weniger flott unterwegs. Zu niedriger Reifendruck führt bei einem Rennrad (und generell bei Fahrrädern) dazu, dass sich Risse an der Seite der Reifen bilden und diese dadurch schneller abnutzen und ausgetauscht werden müssen. Schäden durch zu niedrigen Reifendruck sind beim Rennrad sogar häufiger als solche durch Nägel oder Glasscherben. Um dies zu vermeiden, sollten Sie den Reifendruck bei Ihrem Rennrad regelmäßig kontrollieren.

Besonders bei einem Rennrad sollten Sie den Reifendruck regelmäßig messen..
Besonders bei einem Rennrad sollten Sie den Reifendruck regelmäßig messen..

Was Sie benötigen:

  • Pumpe
  • Reifendruckprüfer

Verringerung des Reifendrucks beim Rennrad

  • Da die Reifen eines Rennrades relativ dünn sind, während der Reifendruck sehr hoch ist, kann es vergleichsweise sehr schnell zu einem Druckverlust kommen. Schon bei einem normalen Fahrrad verringert sich der Reifendruck im Monat etwa um einen Bar. Regelmäßiges Messen des Reifendrucks ist beim Rennrad daher unbedingt empfehlenswert.
  • Das Überprüfen des Reifendrucks mit den bloßen Händen ist beim Rennrad nicht ausreichend. Viele Rennradreifen fühlen sich trotz eines geringen Luftdrucks von nur 2 bis 3 Bar häufig sehr prall an. Tatsächlich ist dieser Reifendruck aber keineswegs ausreichend, um eine lange Lebensdauer des Reifens zu gewährleisten.

So messen Sie den Reifendruck Ihres Rennrads

  • Um den Reifendruck richtig zu messen und um den Reifen entsprechend aufzupumpen, sollten Sie sich eine geeignete Pumpe aus dem Fachhandel besorgen. Mit wieviel Bar Luftdruck Sie Ihren Rennradreifen maximal befüllen dürfen, erfahren Sie wenn Sie sich die Angaben an der äußeren Seitenwand des Reifens durchlesen.
  • Das Ventil am Reifen des Rennrads sorgt dafür, dass nur Luft in den Reifen rein kommt und nicht raus. Dies bedeutet aber auch, dass Sie den Reifendruck Ihres Rennrades nicht immer einfach mit der Pumpe messen können. Bei vielen Pumpen können Sie nur lediglich erkennen, wieviel Bar Sie zusätzlich zum bestehenden Reifendruck in den Schlauch pumpen. 
  • Andere Pumpen zeigen zwar zum Teil nach einiger Zeit, wie hoch der Reifendruck Ihres Rennrades insgesamt ist. Das Problem, das dabei häufig auftritt, ist allerdings, dass beim Messen des Reifendrucks Luft in den Schlauch der Pumpe entweicht, weshalb sich de facto weniger Luft als angezeigt im Reifen befindet.
  • Um derartige Probleme zu umgehen, lohnt sich zusätzlich zur Pumpe die Anschaffung eines handlichen Reifendruckprüfers. Diese sind ebenfalls im Fachhandel erhältlich. 
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