Was Sie benötigen:
  • Essig
  • Rasierschaum
  • Meerwasser
  • Eis
  • Antihistaminikum

Mit dem Nesselgift einer Feuerqualle in Kontakt gekommen

  • Eine Feuerqualle gehört, wie einige andere Quallenarten auch, zu den Nesseltieren. Da Quallen meist sehr lange Tentakel haben, brauchen Sie sie auch gar nicht zu sehen, um von ihr berührt zu werden. Durch das Gift, das die Tiere absondern, entstehen Nesselgiftvergiftungen, die stark an Verbrennungen oder Reizungen erinnern. Auch  Brennnesseln oder Ameisen sondern Nesselgift ab. 
  • Der gefährlichste Kontakt für einen Schwimmer ist der Kontakt mit einer Würfelqualle, die das Nesselgift in solch starker Konzentration absondert, dass dieser Kontakt für den Betroffenen tödlich enden kann. Symptome eines Quallenkontaktes sind heftige verbrennungsähnliche Schmerzen, Schwellung und Rötung der betroffenen Stellen. Durch die dünnen Tentakel sieht es dann aus, als wenn man Striemen auf der Haut hätte. Auch Blasen bilden sich gelegentlich und in schweren Fällen können Sie auch zur Übelkeit und zum Erbrechen neigen. Übrigens können diese anhaftenden Tentakel der Quallen bis zu 50 Meter lang werden. Ist also Würfelquallenalarm, gehen Sie am besten gar nicht erst ins Wasser.

Behandlung nach einem Kontakt

  • Geraten Sie nicht in Panik. Wäre es eine Würfelqualle gewesen, kämen Sie vor Schmerzen wahrscheinlich nicht von alleine aus dem Wasser. Deshalb ist es vermutlich eine andere Quallenart gewesen. Nesselvergiftungen lindern Sie am besten mit Essig oder kühlendem Meerwasser. Werfen Sie anschließend trockenen Sand über die betroffenen Bezirke und verwenden anschließend einen spachtelähnlichen Gegenstand zum Abstreifen des Sandes. Dies könnte zum Beispiel eine EC-Karte sein oder ein Schlüsselrücken.
  • Bei Kontakt mit einer Würfelqualle sollten Sie zur Behandlung lediglich Essig verwenden, da bei einem Würfelquallenalarm sich sicherlich Tentakelüberreste im Meer befinden, die Sie dann vielleicht erneut über die betroffene Haut gießen.
  • Falls Sie Alkohol oder Süßwasser zum Abwaschen der gereizten Haut verwenden, könnten die übrig gebliebenen Nesselzellen aufplatzen und weiteren Schaden anrichten. Also bei Feuerquallenkontakt und Kontakt mit Quallen anderer Art nie Alkohol und Süßwasser anwenden.
  • Wenn Sie keinen Essig haben, können Sie auch Rasierschaum zur Behandlung eines Kontaktes mit einer Feuerqualle verwenden. Aufsprühen, leicht einstreichen, dabei nicht zu fest aufdrücken, damit die Nesselzellen ganz bleiben und nicht platzen. Anschließend nach dem Trocknen ebenfalls alles wieder abkratzen.
  • Nach diesen Maßnahmen kühlen Sie die betroffenen Hautareale am besten mit Eis. Ein Antihistaminikum, z.B. Fenistil, zum Aufstreichen nach der ganzen Prozedur wäre ebenfalls gut. Ist das Gebiet sehr großflächig gewesen, sollten Sie sich einen Tag Ruhe gönnen.
  • Falls Sie keinerlei Hilfsmittel zur Hand haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Zur Vorbeugung gibt es im Handel bereits Sonnenschutzcreme mit Quallenschutz zu kaufen. Ein weiterer Schutz vor Feuerquallen und anderen Quallen im Meer wäre ein T-Shirt beim Baden oder eine lange Badehose.
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