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Chronische Sehnenscheidenentzündung - was tun?

Eine chronische Sehnenscheidenentzündung ensteht meist durch Fehl- und/oder Überbelastung. Es kommt zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Welche Möglichkeiten es zur Behandlung einer Sehenscheidenentzündung gibt, erfahren Sie im Anschluss.

Injektionen können bei Sehnenscheidenentzündungen helfen.
Injektionen können bei Sehnenscheidenentzündungen helfen.

Unterschiedlichste Methoden zur Behandlung einer chronischen Sehnenscheidenentzündung

  • Von einer chronischen Sehnenscheidenentzündung spricht man, wenn die Entzündung schon über einen längeren Zeitraum besteht. Hinzu kommt dann meist noch ein schmerzhaftes Reiben oder Knirschen.
  • Wichtig wäre es hier, die Ursache für die chronische Sehnenscheidenentzündung herauszufinden, und dort Abhilfe zu schaffen. Meist sind von einer Sehnenscheidenentzündung Personen betroffen, die täglich über mehrere Stunden an einem Computer arbeiten müssen. Vielleicht ist die Sitzhaltung eine falsche, oder man müsste die Tastatur austauschen. Es gibt inzwischen einige gut geformte, ergonomische Tastaturen, die die Muskelanspannung in den Unterarmen reduzieren und so einer evtl. Überbeanspruchung entgegenwirken. Unabhängig von der Ursache wäre eine Ruhepause für den kranken Arm natürlich von Vorteil. In dieser Zeit sollten dann aber verschiedene Behandlungsmethoden durchgeführt werden.
  • In vielen Fällen werden Ultraschallbehandlungen und/oder Injektionen durchgeführt. Bleibt dies immer noch ohne Erfolg, so muss unbedingt auch von innen heraus gehandelt werden.
  • Besorgen Sie sich in der Apotheke Enzympräparate. Es gibt spezielle Enzymtabletten, die auf den Bewegungsapparat wirken und eine antientzündliche Wirkweise haben. Meist sind in diesen Enzymen Extrakte aus Papaya und Ananas enthalten. Lassen Sie sich diesbezüglich in der Apotheke beraten.
  • Es gibt auch gute, alternative Behandlungsweisen beim Heilpraktiker. So werden dort bei einer akuten, aber auch chronischen Sehnenscheidenentzündung Injektionen mit naturheilkundlichen Präparaten durchgeführt. Das Baunscheidtieren ist ebenso eine angewandte Methode der Heilpraktiker. Dabei wird die Haut im betroffenen Gebiet leicht angeritzt und anschließend ein spezielles Baunscheidtieröl aufgetragen. Dies bewirkt, dass die Lymphe zum Fließen kommt, das Gewebe gut durchblutet wird und die nötigen Blutkörperchen ins Entzündungsgebiet angelockt werden, um dort ihrer Arbeit nachzukommen.
  • Quarkwickel nehmen die Entzündung. Allerdings müssen Sie etwas Geduld haben. Die Quarkwickel helfen nicht sofort, vor allem, wenn es sich um eine chronische Entzündung handelt. Versuchen Sie aber, ein- bis zweimal täglich einen solchen Wickel zu machen. Sie verwenden dafür ganz einfachen Magerquark, den Sie in der Mitte eines Leintuches auftragen, die Seiten einschlagen und dann um die schmerzende Stelle legen. Belassen Sie den Wickel dort so lange, bis der Quark bröcklig geworden ist.
  • Besorgen Sie sich in der Apotheke eine Salbe, die Weihrauch enthält. Dies hilft gegen die Entzündung und auch gegen die Schmerzen. Tragen Sie die Salbe mehrmals täglich auf und evtl. auch als Salbenverband über Nacht.
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