Standorten für Steinpilze - wichtige Eigenschaften

Wie andere Pilze auch, wachsen Steinpilze nur an Standorten, die bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllen.

  • Steinpilze sind stets an Baumarten gebunden, mit denen sie eine Symbiose eingehen. Das heißt, Steinpilze sind Mykorrhizapilze.
  • Sie stehen sowohl einzeln als auch in Gruppen in Nadel-, Misch- und Laubwäldern.
  • Weiterhin wachsen Steinpilze sehr häufig im Gebirge, doch auch im Hügel- und Flachland sind sie leicht auffindbar.
  • Die Zeit, in der Steinpilze wachsen, reicht etwa von Juni bis Oktober.
  • Steinpilze bevorzugen in der Regel nicht allzu trockene und nicht allzu nasse Böden, die möglichst sauer sind. Lang anhaltende Trockenheit oder tagelanger Regen sind keine günstigen Wachstumsbedingungen.
  • Auf Flächen, die mit Moos oder Heidekraut überzogen sind, wachsen Steinpilze sehr gut.

Fichte, Eiche oder Buche - wo wachsen Fichtensteinpilze?

  • Der Fichtensteinpilz, auch Herrenpilz genannt, wächst im Bergland vor allem an Fichten. Im Flachland dagegen ist er eher an Eichen und Buchen zu finden. Aber auch unter Kiefern, Birken, Tannen, Kastanien oder Linden wird er zuweilen gesehen.
  • Er wächst sowohl im Wald als auch am Waldrand. Manchmal wachsen Fichtensteinpilze in Gemeinschaft mit Fliegenpilzen.
  • Ideale Bedingungen für den Fichtensteinpilz sind ein leichter Temperaturrückgang mit anschließender Feuchtigkeit. Perfekt dafür ist Regen nach einem warmen Sommer.

Und wo findet man all die anderen Steinpilze?

  • Neben Fichtensteinpilzen gibt es noch den Bronzeröhrling, auch Schwarzhütiger Steinpilz genannt. Er bevorzugt Mischwälder mit Eichen und Buchen, aber auch Eichen- und Hainbuchenwälder, in denen die Böden nicht allzu nass sind. Trockene bis feuchte, lehmige Böden sind perfekt für diese Steinpilze.
  • Der Sommersteinpilz oder Eichensteinpilz wächst ebenso gern bei Buchen und Eichen, fühlt sich aber ebenso in Buchen-Tannenwäldern wohl. Was er nicht mag, sind sandige Böden.
  • Der Kiefernsteinpilz hingegen wächst besonders gern auf sandigen und trockenen Böden. Sie finden ihn, wie sein Name bereits sagt, hauptsächlich zu Füßen von Kiefern, selten auch Fichten.