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Wie trage ich Selbstbräuner richtig auf?

Wie trage ich Selbstbräuner richtig auf?2:39
Video von Linda Erbstößer2:39

Wenn der Sommer naht, die Sonne lacht und die Temperaturen steigen, wer präsentiert seine noch winterlich blasse Haut dann nicht lieber gebräunt, was die sommerlichen Outfits einfach besser zur Geltung bringt. Doch nicht jeder findet Zeit für Sonnenbäder oder mag die Enge einer Sonnenbank, von der Gefahr gesundheitlicher Schäden ganz zu schweigen. Selbstbräuner, die inzwischen in Form von Cremes, Lotionen, Schaum, Tüchern und Sprays angeboten werden, schaffen hier schnelle Abhilfe und gelten zudem heutzutage als gesündeste Form der Bräune. Ob im Sommer oder Winter, ob für Körper oder Gesicht – richtig aufgetragen liefern Selbstbräuner nahtlose Bräune ohne Flecken, die ganz natürlich wirkt.

Was Sie benötigen:

  • Selbstbräuner
  • altes Handtuch

Wissenswertes über Selbstbräuner

  • Egal in welcher Form Sie Selbstbräuner auftragen, im Prinzip funktionieren alle gleich: Der wesentliche Bestandteil von Selbstbräunern ist DHA (Dihydroxyaceton), eine im menschlichen Stoffwechsel vorkommende Zuckerart, die für Selbstbräunungsprodukte im  Labor nachgebaut wird. Diese Substanz dringt in die oberste Hautschicht, die Hornschicht, ein und färbt sie bräunlich. Durch die Erneuerung der Hornschicht alle paar Tage lassen sich auch die Unbedenklichkeit sowie die kurze Haltbarkeit von Selbstbräunern erklären.
  • Abhängig von Produkt und individueller Reaktion, ist eine Bräunung schon nach wenigen Stunden sichtbar, oder aber sie zeigt sich erst nach mehrmaliger Anwendung. Selten (bei ca. 10 Prozent aller Männer und Frauen) kann auch dann keine Wirkung erzielt werden, wofür die Ursache noch nicht ganz klar ist.

Die Vorbereitung um den Selbstbräuner richtig aufzutragen

  1. Entscheiden Sie sich bei der Wahl des Selbstbräuners möglichst für einen Hersteller, der verschiedene Farbtöne anbietet. Achten Sie darauf, dass Sie einen Farbton wählen, der nicht allzu viel dunkler ist als Ihr eigener Hautton, um ein möglichst natürliches Aussehen zu bewahren. Übrigens: Produkte, die die Haut schon beim Auftragen tönen, bieten den Vorteil, dass sich leichter erkennen lässt, wo sie bereits aufgetragen wurden.
  2. Dem Auftragen eines Selbstbräuners sollte immer ein Peeling vorausgehen, um abgestorbene, überschüssige Hautzellen zu entfernen. Die Haut muss glatt und an entsprechenden Stellen wie den Beinen enthaart sein, sonst verteilt sich der Selbstbräuner nicht richtig und es entstehen Flecken. Allerdings sollten zwischen dem Auftragen eines Selbstbräuners und der Rasur oder Epilation mindestens 24 Stunden liegen, da sonst die Haut durch die Reizung die Stoffe des Selbstbräuners unterschiedlich aufnimmt und somit ebenfalls Flecken entstehen können.
  3. Bevor Sie mit dem Auftragen des Selbstbräuners beginnen, denken Sie an Ihre Umgebung. Legen Sie sich bspw. im Badezimmer ein älteres Handtuch unter, da gerade dünnflüssige Selbstbräuner wie Lotionen leicht auf den Boden tropfen. Achten Sie bei Selbstbräunungs-sprays darauf, dass Sie genügend Abstand zu Wänden halten, was insbesondere für weiße Wände gilt. Sie möchten sich schließlich nicht nach dem Bräunungserlebnis über einen fleckigen Boden oder eine gebräunte Wand ärgern.

Das Auftragen des Selbstbräuners

  1. Tragen Sie nun den Selbstbräuner auf, aber in Maßen; tragen Sie das Produkt auf keinen Fall zu dick auf. Bedenken Sie, eine sanfte Bräune wirkt stets natürlicher. Verteilen sie den Selbstbräuner so gleichmäßig wie möglich! Reiben Sie ihn gründlich ein, um zu verhindern, dass sich an einigen Stellen mehr anlagert als an anderen.
  2. Gehen Sie am Haaransatz, an den Knien und Ellenbogen besonders sparsam mit dem Selbstbräuner um, da diese Stellen ihn meist intensiver annehmen, was zu unterschiedlichen Farbtönen und Flecken führen kann. Am Haaransatz und den Augenbrauen empfiehlt es sich, vorsichtig mit einem Kosmetiktuch über den Selbstbräuner zu wischen, bevor er richtig eingezogen ist. Um die Fußsohlen zu schützen, können Sie Vaseline auftragen, die die Wirkung des Selbstbräuners verhindert.
  3. Bei trockener Haut sowie an den meist etwas raueren Stellen wie Ellenbogen und Knie besteht auch die Möglichkeit, vor dem Auftragen des Selbstbräuners auf den Körper eine Bodylotion zu benutzen oder vor dem Auftragen auf das Gesicht eine Feuchtigkeitscreme anzuwenden. Hierdurch wird die Haut glatter, was einem regelmäßigen Bräunungseffekt entgegenkommt, und der Bräunungseffekt ein wenig abgeschwächt, was nicht nur an den genannten Stellen, sondern auch manchmal im Hinblick auf das gesamte Bräunungsergebnis wünschenswert ist.
  4. Lassen Sie den Selbstbräuner immer erst gut einziehen, bevor Sie sich anschließend wieder ankleiden. Das verhindert sowohl, dass sich Ihrer Kleidung verfärbt, als auch, dass an manchen Hautstellen der Selbstbräuner vorzeitig entfernt wird, wodurch die Bräune fleckig werden kann. Wenn Sie möchten, können Sie das Einziehen auch durch Fönen der behandelten Stellen beschleunigen.
  5. Waschen Sie sich nach jedem Auftragen von Selbstbräuner gründlich die Hände. Hier bilden sich ganz besonders schnell unschöne dunkelgefärbte Flecken. Alternativ können Sie natürlich auch Einmalhandschuhe verwenden. Falls Sie auch die Handrücken bräunen möchten, tragen Sie den Selbstbräuner möglichst mit einem Schwämmchen auf die Handrücken auf und reiben Sie danach die Handinnenflächen mit einem feuchten, sauberen Tuch gründlich ab.
  6. Selbstbräuner schützen die Haut nicht vor Sonnenbrand. Sie sind demnach kein Ersatz für Sonnenschutzmittel!

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