Was Sie benötigen:
  • Klebeband
  • Küchen- oder Toilettenpapier
  • Knetmasse
  • Spachtelmasse

Sogenannte soziale oder völkerbildende Wespen nisten an warmen, trockenen und witterungsgeschützten Orten, die dunkel oder beschattet sind. Dadurch bietet sich ihnen in Haus und Garten natürlich ein vielfältiges Angebot an möglichen „Baustellen“: Jede Ritze oder jedes Bohrloch, das in eine Höhlung führt, sei es z. B. ein Rollladenkasten, ein Fensterrahmen, ein Dachbalken oder ein Baumloch, ist geeignet.

So verhindern Sie den Bau eines Wespennests

  • Durch diese Vielzahl an möglichen Nistplätzen ist es sehr schwer, ein Haus tatsächlich völlig „wespensicher“ zu machen. Wichtig ist, dass Sie immer ein wachsames Auge auf ein erhöhtes Wespenaufkommen haben und beobachten, wo diese sich bevorzugt aufhalten. Oft können Sie dann erkennen, wo die Wespen „verschwinden“, um ihr Wespennest zu bauen.
  • Haben Sie so eine Situation entdeckt, können Sie ein Einnisten oft erfolgreich verhindern, indem Sie die Einschlupflöcher oder -ritzen mit dem jeweils geeigneten Material verschließen. Das kann ein stabiles Klebeband sein, zusammengedrehtes Küchen- oder Toilettenpapier (z. B. für Löcher in Kunststoff-Fensterrahmen), Knete oder Spachtelmasse.
  • Meist reicht dies aus, um den Weiterbau am Wespennest zu verhindern. Die Königin verendet entweder im verschlossenen Schlupfloch oder Sie zieht mit Ihrem Volk weiter und sucht sich einen anderen Ort zur Völkerbildung. Dieser kann allerdings natürlich ebenfalls auf Ihrem Grundstück sein, deshalb beobachten Sie, wohin die Wespen ziehen und schreiten Sie gegebenenfalls gleich wieder mit Gegenmaßnahmen ein.
  • Sind die Wespen hartnäckig an einem bestimmten Ort interessiert und wollen diesen nicht aufgeben, können Sie versuchen, sie mit Hilfe eines Wasserstrahls aus dem Gartenschlauch oder mit Druckluft (z. B. aus einem Kompressor oder mit einer Fahrradpumpe o. Ä.) zu „vergrämen“.
  • Versuchen Sie das allerdings niemals, wenn ein Wespennest baulich schon sehr fortgeschritten ist. Wespen, die sich, Ihre Königin oder Ihr Nest bedroht sehen, können urplötzlich zum Angriff übergehen und das kann sehr gefährlich werden! Ein bestehendes Wespennest ist immer ein Fall für den Kammerjäger oder die Feuerwehr!