Wasser in den Beinen: Das können Ursachen sein

  • Wenn Sie Wasser in den Beinen haben, sollten Sie dies von Ihrem Hausarzt abklären lassen. Es können Ödeme sein, oder es kann auf eine Herzerkrankung hindeuten.
  • Verschiedene Medikamente können als Nebenwirkung Wassereinlagerungen haben.
  • Auch die Nieren oder die Leber können eventuell angegriffen sein.
  • Bei Schwangeren ist die Gefahr relativ groß, dass sich Wasser in den Beinen ansammelt. Die Gebärmutter drückt auf das Becken und der Rückfluss des Blutes in den Beinen ist nur eingeschränkt gegeben.
  • Auch eine Thrombose ist denkbar. Sauerstoffmangel und Durchblutungsstörungen sind gefährlich und müssen ärztlich diagnostiziert und behandelt werden.

Was tun bei Wasser in den Beinen?

  • Als Therapie wird der Arzt Ihnen eventuell ein Medikament verschreiben. Sogenannte Wassertabletten, das Diuretikum, hilft dabei, den Abfluss aus den Beinen über die Niere zu regulieren. Auch wenn vorerst noch nicht feststeht, welche Ursache die Störung hat, wird der Arzt Ihnen vielleicht ein Medikament verschreiben.
  • Hat der Abfluss keine pathologische Ursache, können Sie selbst etwas dagegen tun.
  • Es gibt homöopathische Wassertabletten aus der Apotheke. Lassen Sie sich dort einmal beraten.
  • Überprüfen Sie einmal Ihre Lebensgewohnheiten. Bewegen Sie sich zu wenig, essen Sie viel zu viel Fette oder Kohlehydrate? Trinken Sie zu wenig? Können Sie nur eine Frage beantworten, liegt es vielleicht an Ihre ungesunde Lebensweise.
  • Trinken Sie mindestens zwei bis drei Liter am Tag. Viel Wasser und wenn Sie mögen auch Kräutertees. Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse der Saison, helles Fleisch und Fisch. Dunkles Fleisch hat sehr viel Eisen. Das Eisen hat die Aufgabe Sauerstoff in das Blut und den Muskeln zu transportieren. Erhöhte Eisenwerte können Risikofaktoren für Herzerkrankungen sein.
  • Legen Sie Ihre Beine, wenn möglich, zwischendurch hoch. Das erleichtert den Blutrückfluss.
  • Bevor Sie ins Bett gehen, duschen Sie die Füße, Waden und auch die Kniekehlen kalt ab. Die Venen werden gekräftigt und fördern die Durchblutung. Gleichzeitig hilft es Ihnen auch beim Einschlafen.
  • Bewegen Sie Ihre Beine sooft, wie es geht. Abwechselnd An- und wieder Entspannen. Am besten Sie gehen z. B. zur Gymnastik oder in eine Rehabilitationssportgruppe. Diese werden von den Krankenkassen bezuschusst.
  • Das Wichtigste, was Sie selbst tun können, ist, auf Ihren Körper zu hören und auf ihn achtzugeben. Nehmen Sie mit Ihren Sinnen alles wahr, was nicht so ist, wie es sein sollte, oder wie Sie sich selbst wohlfühlen.
  • Manchmal liegen die Ursachen für Wassereinlagerungen nur an kleinen Dingen, die Sie mit kleinen Veränderungen in Ihrem Leben aufheben können. Tun Sie etwas für sich und Ihr Körper wird es Ihnen danken.
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