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Was sind Adlige?

Die Angehörigen der Aristokratie oder auch des Adels werden entsprechend Aristokraten bzw. Adlige genannt. Doch wie ist diese Gruppierung überhaupt entstanden und was sind die Privilegien dieser Menschen?

Adlige waren gesellschaftlich oft höhergestellt.
Adlige waren gesellschaftlich oft höhergestellt.

Herkunft der Adligen

  • Bei den sogenannten Adligen handelt es sich zunächst um eine besondere Gruppierung innerhalb einer Gesellschaft. Wichtig ist dabei, dass jede Gesellschaft eigene Kriterien für eine adlige Gruppe aufweisen kann, wobei diese in der Regel jedoch beim Wohlstand und Einfluss angesiedelt sind.
  • Den Adel selbst gibt es seit der Antike. Es handelt sich dabei um jene Schicht in der Gesellschaft, der ein besonderer Wohlstand, etwa in finanziellen oder materiellen Gütern, so z.B. Land, gegeben war.
  • Dieser Wohlstand sicherte nicht nur ein gutes Leben, sondern auch entsprechende Macht in der Gesellschaft sowie einen Einfluss auf diese in allen Belangen. Auch hinsichtlich des Militärs und der Bildung konnten sich Vorteile, etwa ein besonderer Rang oder gehobene Wissensaneignung, ergeben.
  • Diese Vorteile sind dabei jedoch auch als regional verschieden zu betrachten. Wichtig ist, dass es in aller Regel drei Möglichkeiten gibt, in den Adelskreis aufzusteigen: entweder durch Abstammung oder das Einheiraten oder aber die Hebung in den Adelsstand, was durch besondere Ereignisse möglich ist.

Was die Titel heute wert sind

  • Moderne Adelstitel stellen zwar immer noch eine Besonderheit in manchen Ländern dar, sind jedoch politisch und gesellschaftlich mit weit weniger Einfluss verbunden. Dies ist jedoch bezüglich verschiedener Staatssysteme gesondert zu betrachten.
  • So haben Adlige in einer Republik, sofern es überhaupt noch Adelstitel in einer solchen gibt, keinerlei politische Spielräume, während der Adel in Monarchien noch immer eine höhere gesellschaftlich-politische Rolle spielt bzw. spielen kann. Gerade die gesellschaftliche Funktion, im Sinne von Vorbildern oder Machthabern, generiert zudem ein bestimmtes öffentliches Interesse.
  • Zu unterscheiden sind, etwa in Deutschland, vor allem auch die sogenannten Scheinadelstitel, welche keinerlei Bezug zum historischen Adel aufweisen, außer dem Namen. Praktisch ergibt sich daraus höchstens der Vorteil einer gesteigerten Aufmerksamkeit.
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