Was darf der Gichtpatient essen? 

Bei der Gicht ist eine purinarme Ernährung zentral. Purine werden nämlich vom Körper in Harnsäure umgewandelt. Und diese lagert sich schmerzhaft in den Gelenken ab. 

  • Informieren Sie sich detailliert über den Puringehalt aller Lebensmittel. Mithilfe von Nährstofftabellen können Sie Ihre Ernährung planen, um nicht die vom Arzt empfohlene Obergrenze zu überschreiten. 
  • Fleisch, Hefen und Hülsenfrüchte sind sehr purinreich - daher sollte ihr Konsum eingeschränkt werden. Innereien darf der Gichtpatient aufgrund des extrem hohen Purinanteils überhaupt nicht essen. Gute Eiweißquellen sind Milchprodukte und Eier. 
  • Obst und Gemüse sind bis auf einige Ausnahmen wie beispielsweise Spinat und Rosenkohl zu empfehlen. Vitamin-C-reiche Sorten wirken zusätzlich einem hohen Harnsäurespiegel entgegen. 
  • Alkohol sollten Sie unbedingt meiden, da er den Harnsäurespiegel ansteigen lässt. Bier ist zusätzlich purinreich und daher besonders schädlich. 

Weitere Ernährungstipps gegen den Harnsäureüberschuss 

  • Versuchen Sie, möglichst regelmäßig zu essen. Denn bei sehr üppigen Mahlzeiten gelangt auch mehr Harnsäure ins Blut. Andererseits sorgt auch Hunger für ein Ansteigen der Werte. Fasten darf ein Gichtpatient gar nicht, da es einen akuten Anfall auslösen könnte. 
  • Auch ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt ist sehr wichtig. Wird zu wenig getrunken, konzentrieren sich auch schädliche Substanzen in Blut und Gelenken und die Ausscheidung wird erschwert. 
  • Eine gesunde Vollwerternährung ist auch deshalb hilfreich, da sie sanft und langfristig Übergewicht abbaut. Letzteres ist nämlich ein wichtiger Risikofaktor für die Patienten.  
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