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Trüffel aufbewahren

Bei Trüffeln denkt man sofort an eine sehr wertvolle und geschmacklich besonders edle Pilzart. Gerade deswegen sollten Sie die Delikatesse richtig aufbewahren.

Pilze schmecken gut.
Pilze schmecken gut.

Was Sie benötigen:

  • Terrakottagefäß
  • Glasgefäß
  • luftdurchlässiges Papier
  • Bürste

Wertvolle Trüffel richtig aufbewahren

Im Gegensatz zu den gängigen Pilzen wachsen die knollenförmigen Trüffel unterirdisch. Es benötigt einigen Aufwand, damit die begehrte Delikatesse in die Küchen gelangen kann. Den meisten Genießern unter uns sind vor allem Weiße und Schwarze Trüffel bekannte Begriffe. Doch bei den wahren Gourmets ist die weiße Sorte die wirkliche kulinarische Sensation unter den Pilzen.

  • Bevor Schwarze Trüffel gelagert werden können, müssen sie mit einer Bürste sorgsam gesäubert werden. Anschließend geben Sie diese in ein sauberes Gefäß aus Terrakotta und verschließen es gut. So verpackt können Sie die Pilze maximal 10 Tage aufbewahren.
  • Wollen Sie sie für längere Zeit lagern, legen Sie die Trüffel für eine Viertelstunde in lauwarmes Wasser. Anschließend müssen die Knollen noch gründlich abgebürstet werden, bis Sie sie in einem versiegelten Glasgefäß im Wasserbad drei Stunden lang sterilisieren.
  • Entgegen der schwarzen Sorte, dürfen Sie die Weißen Trüffel maximal sieben Tage (eher weniger) aufbewahren. Sie können sie einfach in Papier wickeln, es sollte allerdings luftdurchlässig sein. Danach legen Sie das Päckchen in ein gut verschließbares Gefäß aus Glas und stellen es in das Kühlschrank-Gemüsefach. Wichtig ist, dass das Papier ein bis zwei Mal am Tag erneuert wird.
  • Oder Sie legen den verpackten Trüffel in Reis. Er bleibt dann ein bis zwei Tage genießbar. Als brauchbaren Nebeneffekt nimmt das Getreide das feine Aroma der Schwammerl an.
  • Wenn Sie Trüffel suchen möchten, sollten Sie hierbei einiges bedenken, denn es gibt …

  • Andere übliche Methoden, Pilze aufzubewahren, sollten bei Trüffeln nicht angewandt werden. Durch Trocknen, Einfrieren und  Konservieren verlieren sie beim Aufbewahren das delikate Aroma.

Um die begehrte Delikatesse ausfindig zu machen, kamen lange Zeit die sogenannten Trüffelschweine zum Einsatz. Die Tiere stöberten mit ihrer empfindlichen Nase nach einen bestimmten Sexual-Stoff der Pilze. Mittlerweile ist diese Methode vielerorts verboten. Naturgemäß haben die Schweine beim Graben andere wichtige Pflanzen zerstört und außerdem essen sie die Leckerei am liebsten selbst. Heute suchen vor allem speziell abgerichtete Hunde nach Trüffeln, denn diese intelligenten Haustiere sind gelehrsam und mögen keine Pilze.

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