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Sterne am Nachthimmel - so entdecken Sie Sternenbilder

Sterne am Nachthimmel beobachten, ist faszinierend. Es kann auch frustrieren, denn die Sterne wandern. Wenn Sie 6000 für Sie sichtbare Sterne auseinanderhalten wollen, brauchen Sie eine Sternenkarte und einige Kenntnisse.

Sterne faszinieren seit jeher die Menschen.
Sterne faszinieren seit jeher die Menschen.

Was Sie benötigen:

  • Sternenkarte

Es ist nicht zu beschönigen. Die hell leuchtende Venus und den Großen Bären (Wagen) werden Sie nach einer Anleitung leicht wiedererkennen. Aber ein Stern sieht halt aus wie jeder andere. Steht er heute da, ist er morgen dort. Auf der Erde dienen Landkarten der Orientierung. Um Sterne am Nachthimmel zu erkennen, gibt es Sternenkarten.

Mit der Karte den Nachthimmel erkunden

  • Von einem Beobachtungsplatz in Mitteleuropa aus können Sie im Laufe eines Jahres zwei Drittel des gesamten Himmels sehen. Sie sehen den gesamten Nordhimmel und die Hälfte des Südhimmels unter dem Himmelsäquator.
  • Eine drehbare Sternenkarte zeigt Ihnen, welche Sterne zur Beobachtungszeit am Nachthimmel stehen. Auf der Grundscheibe finden Sie eine Datumskala, die Deckscheibe enthält Uhrzeiten. Bringen Sie beide in Übereinstimmung, zeigt Ihnen die Sternenkarte die Sterne am Nachthimmel zum gewählten Datum und zur eingestellten Uhrzeit. Versuchen Sie die Karte mit den sichtbaren Sternen zu vergleichen.
  • Aufgrund der Rotation der Erde sehen Sie die Gestirne im Osten aufgehen und in Westen untergehen. Der Sternenhimmel rotiert um den Polarstern, der sich in 50° über dem Horizont befindet. Er steht fast still am Nachthimmel und gibt Ihnen die Nordrichtung vor.

Finden Sie Polarstern und Großen Wagen

  • Zu jeder Jahreszeit finden Sie den Großen Wagen mit der langen Deichsel. Vom großen Wagen aus finden Sie den Polarstern, wenn Sie den Abstand der hinteren Kastensterne fünffach verlängern. Der Polarstern strahlt nicht besonders stark, lässt sich aber doch leicht auffinden, da in seiner Nähe keine hellen Sterne am Nachthimmel stehen.
  • Als Nächstes suchen Sie den Kleinen Bären. Der Polarstern bildet die Spitze seiner Deichsel.

Ab August sind die Sterne besser zu sehen

  • Ab August sind die hellen Sommernächte vorbei, sodass Sie ab 22.30 Uhr den Sternenhimmel besser erkennen können. Drei helle Sterne dominieren den Nachthimmel. Schauen Sie nach Süden und erkennen Sie: Deneb, Vega und Atair. Die drei Sterne bilden ein gleichwertiges Dreieck, das Ihnen die Orientierung am Nachthimmel erleichtert.
  • Bedenken Sie, dass der Nachthimmel im Sommer, im Herbst, im Winter und im Frühling unterschiedlich aussieht und sich die Sternbilder immer an anderen Stellen befinden.
  • Wenn Sie zusätzlich ein starkes Fernglas oder gar ein Teleskop benutzen, prägen Sie sich die mehr oder weniger stark erkennbaren Einzelheiten der Sterne am Nachthimmel noch besser ein. Ohne eine informative Lektüre werden Sie allerdings nicht alleine zurechtkommen.

Werden Sie Vereinsmitglied, besuchen Sie ein Planetarium

  • Im Idealfall werden Sie Mitglied eines astronomischen Vereins und werden angeleitet, die Sterne am Nachthimmel kennenzulernen.
  • Vielleicht fahren Sie aber auch immer wieder mal beispielsweise nach Mannheim. Dort werden im Planetarium regelmäßig Vorträge über den Kosmos angeboten. Im Planetarium selbst können Sie den Sternenhimmel bewundern und kennenlernen.
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