- 28.10.2011 Sabine Sanftleben
- Duftstoffe (Lavendel, Eukalyptus, Lorbeer oder Zeder)
- Wasser
- Blumenkübel
- feuchtes Stroh
- Köderfalle
- Kies
Ameisen sind nützlich: Sie entfernen zum Beispiel tote Insekten - und das sehr gründlich und schnell. Doch Ameisen im Garten und im Haus - das kann lästig werden! Unternehmen Sie etwas gegen die kleine "Reinigungskolonne".
Natürliche Mittel beenden das "große Krabbeln"
Sie haben kleine "Sandhäufchen" in Ihrem Garten entdeckt? Vermutlich handelt es sich hier nicht um einen Miniatur-Maulwurfhügel - hier sind fleißige Ameisen am Werk.
- Verzichten Sie auf den Einsatz von "chemischen Waffen" - wählen Sie möglichst ungiftige (und natürliche) Mittel gegen Ameisen. Verwenden Sie keine Insektensprays, denn die schaden nicht nur den Ameisen - das Gift aus der Sprühdose gefährdet auch Ihre Gesundheit.
- Vertreiben Sie die kleinen Arbeitstiere mit Gerüchen. Von Lavendel-, Lorbeer-, Zedern- oder Eukalyptusduft haben die emsigen Insekten schnell "die Nase voll". Versuchen Sie es einmal - verteilen Sie die Duftstoffe entlang der Ameisenstraße. Das "große Krabbeln" wird sicher bald ein Ende haben!
- Eine weitere Möglichkeit: Stiften Sie Unruhe - stören Sie die Ameisen. Bewässern Sie das Heim der kleinen Insekten und (oder) zerstören Sie den Ameisenhügel. Nach einer Weile werden die fleißigen Arbeitstierchen so "genervt" sein, dass sie das Weite suchen.
- Sie wollen Ihre Ameisen nicht unnötig verärgern? Dann versuchen Sie doch einfach einmal, das krabbelnde Volk umzusiedeln: Befüllen Sie einen Blumenkübel mit feuchtem Stroh und stellen Sie ihn anschließend umgedreht über die Kolonie. Den Ameisen wird das gefallen, schon nach wenigen Tagen werden Sie in den Kübel umgezogen sein. Sie können die Insekten nun problemlos - in ihrem neuen Heim - an einen anderen Ort transportieren.
Vorsorgemaßnahmen gegen Ameisen
Beugen Sie vor! Besser als jedes - noch so natürliche - Mittel gegen Ameisen ist eine sinnvolle "Prophylaxe":
- Befindet sich Sand unter den Steinplatten Ihrer Gartenwege - oder unter den Terrassenplatten? Weg damit! Ersetzen Sie den Sand durch möglichst groben Kies - denn das gefällt den kleinen Arbeitstieren ganz und gar nicht. Im Kies fühlen sich die Ameisen unwohl und bauen keine Nester.
- Achten Sie auf Blattläuse an Ihren Gartenpflanzen. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob diese mit Läusen befallen sind. Sie haben eine befallene Pflanze entdeckt? Dann befreien Sie das Gewächs von der Plage. Die Läuse scheiden einen süßen Honigtau aus und genau den lieben die Ameisen ganz besonders.
Vorsicht: Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie sich die kleinen Krabbeltiere nicht ins Haus holen. Oft passiert das schnell und ungewollt, beispielsweise wenn man einen Blumenkübel aus dem Garten ins Haus holt. Sollten es sich einige der Insekten dann doch in Ihrem Haus gemütlich machen, dann befördern Sie die kleinen Störenfriede umgehend zurück in die freie Natur. Wenn nichts mehr hilft, dann besorgen Sie sich eine Köderfalle.