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Mit Microfaser putzen - Vor- und Nachteile

Microfasertücher sind aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Mit Microfaser zu putzen hat gegenüber Tüchern aus anderen Materialien viele Vorteile. Allerdings gibt es im Handel auch sogenannte Microfaser, die nicht halten, was sie versprechen. Man sollte also genau hinschauen, dann lohnt sich die Anschaffung der etwas teureren Microfaser auf jeden Fall.

Microfaser hat eine sehr hohe Reinigungsleistung.
Microfaser hat eine sehr hohe Reinigungsleistung.

Vorteile der Microfaser

  • Die Microfaser besteht aus Polyester und Polyamid, wobei Polyester Wasser anziehend und Polyamid Wasser abweisend wirkt. Wenn Sie mit der Mikrofaser putzen, benötigen Sie keinerlei Reinigungsmittel, denn diese Tücher lösen Schmutz und Fett nur mit Wasser. Die in den Reinigungsmittel enthaltenen Seifen und Tenside würden die scheuernde Wirkung der Microfaser stark beeinträchtigen. Wenn Sie also nicht auf Reinigungsmittel verzichten wollen, dann sollten Sie keine Microfaser verwenden.
  • Dadurch, dass die Microfaser im Durchmesser nur halb so groß ist, wie ein herkömmliches Sandkorn, entsteht der extrem gute Reinigungseffekt. Die Haltbarkeit dieser Tücher ist deutlich höher, als bei Tüchern aus Viskose, Baumwolle, Vlies oder Gaze. Im Gegenteil zu anderen Fasern hält die Microfaser den Schmutz fest. Zudem ist das Material formbeständig und sehr robust.
  • Die Microfasertücher, mit denen Sie putzen, können in der Waschmaschine mit nur wenig Waschmittel und nur warm gereinigt und wieder verwendet werden. Diese Tücher müssen Sie nicht nach jedem Gebrauch in der Waschmaschine waschen. Es reicht aus, sie die ersten Male mit etwas Gallseife auszuwaschen und zu trocknen. Weichspüler sollten Sie für Microfaser auf keinen Fall verwenden, dieser würde die Fasern verkleben und sie dadurch wasserdampfundurchlässig machen.
  • Vor dem ersten Benutzen der Microfaser sollten Sie sie in warmem Wasser auswaschen, das verbessert die Reinigungsleistung. Wenn Sie mit diesen Tüchern putzen, brauchen Sie keine Angst vor Keimen zu haben, da die Microfaser den Schmutz nur äußerlich festhält und dieser nicht in die Faser eindringt. Der Schmutz und die Keimherde werden also beim Ausspülen wieder abgegeben.

Nachteile, wenn Sie mit dieser Faser putzen

  • Die Microfaser lässt sich leider nicht uneingeschränkt anwenden. Zur Reinigung von geölten Holzflächen sollten Sie keine Microfaser verwenden, da sie hier die ölige Schutzschicht vom Holz lösen würden. Auch bei Oberflächen aus Glas, glänzenden Oberflächen, Spiegeln und weichen Kunststoffflächen, ist Vorsicht geboten. Da die Microfaser eine leicht scheuernde Wirkung hat und wegen ihres relativ hohen Härtegrades, könnte sie auf derart empfindlichen Flächen Schleifspuren bzw. Kratzer hinterlassen.
  • Machen Sie das jeweilige Tuch, mit dem Sie putzen wollen, nicht zu nass, denn je nasser die Microfaser ist, umso weniger Schmutz kann sie aufnehmen. Deshalb Mikrofaser immer gründlich auswringen, bevor Sie damit putzen.
  • In den Wäschetrockner gehören Microfasertücher nicht. Preislich gesehen sind diese Tücher zwar teurer als herkömmliche Reinigungstücher aus anderen Materialien, ihre Robustheit und vor allem ihre hervorragende Reinigungsleistung gleichen das aber wieder aus.
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