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MBT-Schuhe richtig tragen und anwenden

MBT steht für "Masai Barefoot Technology" und wurde 1996 entwickelt. Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass Instabilität beim Gehen und Stehen für den menschlichen Körper gesund ist und die innere Muskulatur stärkt, da er ständig kleine Ausgleichsbewegungen ausführen muss. Diese Erkenntnis wurde in die Fabrikation von besonderen Schuhen umgesetzt. Beim Beobachten von Massai beim Gehen auf unebenem Gelände sprang dem Entwicklenr dieser Schuhe diese Erkenntnis besonders ins Auge, daher der Name "Masai Barefoot Technology". MBT-Schuhe simulieren das Gehen auf weichem, unebenem Boden. MTB-Schuhe werden sogar von Ärzten empfohlen (etwa bei Menschen mit Rückenschmerzen).

Ein Fuß ist kein Klotz, sondern ein Wunderwerk unseres Bewegungsapparats. Ein guter Schuh sollte dazu passen.
Ein Fuß ist kein Klotz, sondern ein Wunderwerk unseres Bewegungsapparats. Ein guter Schuh sollte dazu passen.

    MBT für Ihre Füße mit Maß und Verstand tragen

    • Tragen Sie die Schuhe nicht gleich Tag und Nacht, sondern gewöhnen Sie sich daran. Zunächst erst zu Hause, dann immer länger, es sei denn, Sie haben irgendwelche Beschwerden. Die Schuhe sind nicht so harmlos - wer sie nicht gewohnt ist, der muss anfangs "stehen wie ne olle Frau mit Schaufensterkrankheit", wie ein MTB-Schuhträger berichtete, weil seine untrainierten Muskeln "tobten".
    • Vor allem, wenn Sie anfangen, umzuknicken, dann ziehen Sie die Schuhe aus. Der Grund dafür kann sein, dass Ihre Muskulatur, die Sie vor dem Umknicken bewahren soll, noch nicht stark genug ist.
    • Die Sohle eines MBT-Schuhs ist abgerundet. Laufen Sie locker und vor allem, richten Sie sich beim Gehen auf (laufen Sie nicht vorgebeugt). Wenn Sie das nicht automatisch natürlicherweise tun, achten Sie besonders darauf.
    • Zum Joggen ist der Schuh nur bedingt geeignet, da dabei die Knie überbeansprucht werden können.
    • Die Sohle ist nicht so robust, dass der Schuh zum längeren Wandern geeignet ist. Vom tagelangen Wandern mit einem MBT-Schuh ist abzuraten.
    • MBTs beanspruchen - und trainieren damit - kleine Muskeln in Gelenknähe, die als eine Art Stoßdämpfer funktionieren. Die patentierte Sohle hat einen "weichen Massai Sensor", der unter der Ferse liegt und einen unebenen Untergrund simuliert. Dadurch wird eine natürliche Instabilität erzeugt, die Ihr Bewegungsapparat ausgleicht. Es gibt ja Menschen, die auf den Zehenspitzen laufen und die Ferse gar nicht aufsetzen. Für solche Menschen ist der Schuh völlig ungeeignet.
    • Die Zwischensohle verlangt von Ihnen, dass Ihr Fuß eine aktive Abrollbewegung macht, so verspricht es zumindest der Hersteller. Arbeiten Sie dem nicht entgegen. 
    • Und wirklich richtig tragen Sie die MTB-Schuhe, wenn Sie mit entspannt lächelndem Gesicht im Bewusstsein der Wohltat, die Sie Ihrem Bewegungsapparat mit jedem Schritt tun und die Ihnen ein Orthopäde bestätigt hat, durch die betonierte Welt spazieren.

    Schädliche Auswirkungen von Spezialschuhen mit runder Sohle

    • Manche MBT-Träger beklagen sich über den mangelhaften Seitenhalt, der sogar Bänderrisse zur üblen Folge haben soll. Schulen Sie also Ihre Körperwahrnehmung, stehen Sie wirklich stabil in dem Schuhwerk.
    • Wenn Sie eine Beinfehlbelastung haben, dann können sich MTB-Schuhe sogar schädlich auswirken. Sie sollten auf jeden Fall einen erfahrenen Orthopäden aufsuchen und sich untersuchen lassen, ob diese Schuhe für Sie geeignet sind.

    Vor diesem Hintergrund erscheint einem immer noch das Barfußgehen als am ratsamsten. Aber Sie sollte so barfuß gehen,  dass Sie ganz bewusst den Fuß abrollen. Das bedarf ein wenig der Übung (Wahrnehmungsschulung). Ein Professor, Orthopädieexperte, joggt nur noch barfuß und ließ sich so filmen.

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