Was Sie benötigen:
  • Schalldämmplatten

Insbesondere in sehr hellhörigen Wohnungen, wie man sie häufig in älteren Wohnblocks findet, ist die Lärmbelästigung durch Nachbarn und dem Straßenverkehr eine gravierende Einschränkung der Lebensqualität. Doch auch in älteren Wohnungen lässt sich ein ausreichender Lärmschutz nachrüsten.

So erhöhen Sie den Lärmschutz für Ihre Wohnung

  • In einer Wohnung, in der es sehr viele glatte Oberflächen gibt, wird der eindringende Lärm stark reflektiert und somit der Geräuschpegel verstärkt. Deshalb sollten Sie die Decke, den Fußboden und die Wände mit Schalldämmplatten isolieren.
  • Der meiste Lärm gelangt immer durch die Decke in die Wohnung. Deshalb sollte sie auch mit einem ausreichenden Lärmschutz versehen werden. Die Decke müssten Sie dazu allerdings etwas abhängen. Geeignete Schalldämmplatten aus Gips und Zellulosefasern erhalten Sie in fast jedem Baumarkt. Die Unterseite der Decke können Sie dann mit Paneelen verkleiden.
  • Für den Lärmschutz des Fußbodens werden im Fachhandel spezielle Trittschalldämmungen angeboten. Mitunter reicht aber auch ein dicker Teppichboden aus, um den Lärm etwas zu reduzieren.
  • Für die Wände werden spezielle Lärmschutztapeten angeboten. Davon sollten Sie sich aber nicht all zu viel versprechen. Sie reduzieren den Lärm um maximal 5 %.
  • Sehr viel besser ist es, wenn Sie an den Wänden spezielle Dämmplatten montieren. Entsprechende Schalldämmplatten gibt es in diversen Stärken und Materialien. Für eine normal genutzte Wohnung reicht eine Schalldämmung von etwa 3 cm bis 5 cm Stärke aus.
  • Vor den Schalldämmplatten müssen Sie dann aber noch eine Wand aus Rigipsplatten oder ähnlichem Material ziehen. Das ist nötig, weil die Schalldämmplatten weder tapeziert noch gestrichen werden können.