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Zimmer vor Lärm schützen - so geht's

Ein unerwünschtes lautes Geräusch wird als Lärm bezeichnet. Geräusche im Zimmer oder in der Disko werden von Menschen unterschiedlich wahrgenommen. Einen stören sie weniger, ein Anderer empfindet Lärm gar als nervig und nicht ertragbar. Wer lärmempfindlich ist, muss sich für ein erholsames Wohnen ausreichend vor Lärm in seinen vier Wänden schützen.

Heim-Disko - schädlicher Lärm für alle Beteiligten.
Heim-Disko - schädlicher Lärm für alle Beteiligten.

Bei den Arten von Lärm unterscheidet man zwischen Lärm von innen und Lärm von außen. Sie können sich durch Lärm belästigt fühlen, der in Ihrem Gebäude erzeugt wird, oder der durch Verkehr, Baustellen und der dergleichen von außerhalb wirkt. Für beide Lärmarten gibt es Möglichkeiten, wie Sie sich in einem Zimmer schützen können.

Zimmer vor Lärm von innen und außen schützen

  • Innenlärm zeigt sich Ihnen im Lärm, der von benachbarten Wohnungen oder vom Treppenhaus in ein Zimmer dringt. Hellhörige Wohnungen lassen sich mit geringem Aufwand vor Lärm schützen.
  • Da besonders glatte Oberflächen für Schall verantwortlich sind, vermindert sich Lärm schon durch das Nutzen von Dämmeigenschaften von Textilien, Teppichen und Möbeln.
  • Auch mit Materialien aus Baumärkten können Sie oder Handwerker dafür sorgen, dass aus einem hellhörigen Zimmer eine Ruheoase wird. 

Einfache Lärmschutzmaßnahmen verhindern das Ausbreiten von Schall

  • Schon wegen ihrer großen Fläche ist eine Decke in Ihrem Zimmer für die Übertragung von Lärm sehr geeignet. Durch Ihre Zimmerdecke dringen unter Umständen Schritte, Musik oder Lärm von Waschmaschinen ein.
  • Sie können das vermeiden, indem Sie die Decke abhängen. Dafür geeignet sind Platten aus Gips und Zellulosefasern, die Sie in Baumärkten erhalten.
  • Beim Lärmschutz für Wände müssen Sie selbst verursachten Lärm sowie eine eventuelle Lärmbelästigung durch Nachbarn berücksichtigen.
  • Beim Lärmschutz von Nachbarwohnungen helfen Ihnen Schalldämmplatten, die Sie bis Tonstudioqualität erhalten. Kommen die Geräusche vom Nachbarn, erstellen Sie eine Zusatzwand aus Rigipsplatten. Mit Dämmmaterial stopfen Sie den Zwischenraum aus. 
  • Eine Lärmminderung um bis zu 5 Prozent erreichen Sie bereits, indem Sie an Wänden Tapeten, Stoffe oder Putz (Akustikputz) anbringen.  

So reduzieren Sie hohen Verkehrslärm

  • Der meiste Lärm von außen gelangt durch Fenster in den Innenraum. Schutz vor Lärm bieten Ihnen Fenster mit hohen Schalldämmwerten. Doch mitunter reicht es, wenn Sie undichte Stellen zwischen Fenster und Wand abdichten.
  • Zuverlässigen Lärmschutz erreichen Sie auch mit Rollläden, wenn diese richtig installiert und die Rollladenkästen schallfrei gedämmt sind. Auch mit dem Anbringen von Gardinen aus dicken Stoffen oder Rollos reduzieren Sie Lärm. 
  • Neben Fenstern lassen auch Türen Krach von außen ein. Besonders nicht isolierte Hohltüren sowie undichte Fugen sind dafür die Ursachen. Bei bloßen Dichtungsproblemen hilft Ihnen selbstklebendes Dichtungsband.
  • Außenwände können Sie durch das Anbringen von Schallschutzplatten (WDVS-Platten) auf der Fassade gegen Schall isolieren.

Sich vor Lärm zu schützen, ist notwendig. Zu hohe und ständige Lärmbelastungen machen krank. Jeder Mensch empfindet Lärm anders. Achten Sie selbst darauf, dass Andere nicht durch von Ihnen verursachten Lärm belästigt werden.

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