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Kunststofffenster reinigen

Kunststofffenster sind pflegeleichter als solche mit Holzrahmen. Sie müssen beim Reinigen des Materials aber aufpassen, keine Kratzer zu hinterlassen.

Bei Kunststofffenstern ist vor allem die Regelmäßigkeit der Reinigung wichtig.
Bei Kunststofffenstern ist vor allem die Regelmäßigkeit der Reinigung wichtig.

Kunststofffenster richtig säubern

Schmutz jeder Art schadet Kunststoffen. Je länger Staub auf die Fensterrahmen einwirken kann, umso fester geht er eine Verbindung mit dem Material ein. Besonders wenn er Farbstoffe enthält, können diese den Kunststoff dauerhaft verfärben. Dies geschieht bei Pollen oder Tabakqualm recht schnell.

Gewöhnen Sie sich deshalb an, Fenster und Rahmen einmal im Monat zu reinigen. Bei Pollenflug oder in Räumen, in denen viel geraucht wird, sollten Sie einmal pro Woche putzen. 

Kehren Sie groben Schmutz wie Sand vorsichtig ab und lösen Sie Anhaftungen anschließend mit viel Wasser aus einer Sprühflasche. So vermeiden Sie Kratzer.

Wischen Sie nun mit einem weichen feuchten Tuch nach. Es genügt, wenn Sie es in warmem Wasser, dem Sie Spülmittel zusetzen, anfeuchten. Bei leichter Verschmutzung können Sie auf die Vorreinigung verzichten.

Im Fachhandel erhalten Sie spezielle Kunststoffreiniger für Fenster. Diese hinterlassen einen leichten Pflegefilm auf dem Rahmen. Er schützt Ihre Kunststofffenster zusätzlich vor Verfärbungen durch Verschmutzungen und verhindert, dass sie sich elektrostatisch aufladen. In Raucherräumen sollten Sie diese Mittel immer zum Reinigen der Rahmen verwenden. 

Wichtig: Verwenden Sie auf keinen Fall Essig, Essigessenz oder Scheuermittel. Diese Produkte rauen die Oberfläche auf oder greifen die Dichtungen an.

Checkliste für saubere Kunststofffenster:

  • Reinigen Sie regelmäßig, bevor Sie Verschmutzungen deutlich sehen.
  • Kehren Sie groben Schmutz ab.
  • Sprühen Sie die Rahmen aus einer Sprühflasche mit Wasser, dem einige Tropfen Spülmittel zugesetzt sind, ein.
  • Waschen Sie die Fensterrahmen vor dem Fensterputzen mit Wasser ab.
  • Reinigen Sie die Fenster.
  • Wischen Sie noch einmal über den Rahmen.
  • Verwenden Sie bei Fenstern in Raucherräumen oder bei starkem Staub Spezialmittel.

Reinigen von hartnäckigem Schmutz

Bei hartnäckigen Verschmutzungen von Fensterrahmen aus Kunststoff kann man in vielen Fällen kaum noch etwas machen. Dies gilt vor allem, wenn die Fenster über lange Zeit nie gereinigt wurden und der Schmutz schon tief in den Kunststoff eingedrungen ist.

Denken Sie an das Glas, den Rahmen und die Dichtungen. Glas verträgt meist kein Backofenspray, die Dichtungen lösen sich an, wenn Sie Essig verwenden und Kunststoffe vertragen keine Lösungsmittel. Vorsicht mit Fleckenwasser und Verdünner.

Kunststofffenster, die von Nikotin gelb wurden, bekommen Sie mit Sodareiniger recht gut und schonend sauber. Mit diesem Mittel lassen sich die meisten Verfärbungen beseitigen.

Bewährt haben sich Schmutzradierer, mit denen Sie auch Filzstift und Kugelschreiber abrubbeln können. Die kleinen weißen Schwämme bestehen aus einem offenporigen Schaum aus Melaminharz. Beim Putzen lösen sich kleine Partikel, die den Schmutz abreiben. Da diese Teilchen weicher sind als der Kunststoff des Fensterrahmens, entstehen keine Kratzer.

Falls Sie Kalkflecke auf dem Rahmen haben, halbieren Sie eine Orange oder Zitrone und reiben damit über den Kalk. Sie können auch einen Entkalker für Kaffeemaschinen, der aus Zitronensäure besteht, verwenden. Bei starken Verkrustungen tränken Sie Küchenpapier damit und legen es eine halbe Stunde auf den Fleck.

Reinigen Sie Kunststofffenster regelmäßig und vermeiden Sie es, das Farbe längere Zeit auf dem Rahmen bleibt. Kunststoffe nehmen Farbpigmente auf und geben sie nicht wieder ab. 

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