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Fensterscheiben glasklar putzen - so wird`s gemacht

Sie haben keinen Durchblick mehr? Dann ist es wohl wieder einmal Zeit, Ihre Fensterscheiben zu putzen. Und nicht wenige Menschen tun dies extrem ungern. Sie auch? Und wenn Sie sich noch so viel Mühe geben, irgendwie sind doch immer noch irgendwelche Streifen und Schlieren zu sehen? Dann haben Sie vielleicht nur noch nicht den richtigen Dreh raus.

Er sorgt für Durchblick - daheim geht es etwas einfacher.
Er sorgt für Durchblick - daheim geht es etwas einfacher. © Dieter_Schütz / Pixelio

Wahrscheinlich haben auch Sie schon Dutzende von tollen Tipps ausprobiert, um Ihre Fensterscheiben beim lästigen Putzen streifenfrei zu bekommen - und dabei bemerkt, dass fast jeder so seine ganze eigenen "klappt garantiert"-Tipps hat - und dann doch meist nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis ist. Deshalb hier der Versuch, ein paar Basics zusammenzufassen, die von vielen als hilfreich angesehen werden.

Allgemeines zum Putzen von Fensterscheiben & Co

  • Auch wenn man meinen könnte, dass bei schönem, sonnigen Wetter das Fensterputzen am meisten Spaß macht: Tun Sie das nicht! Besser lassen sich Fensterscheiben & Co bei etwas trübem, nicht zu warmen Wetter putzen.
  • Warum? Bei intensiver Sonneneinstrahlung trocknet das Putzwasser/-mittel einfach zu schnell. Dabei entstehen dann die ungeliebten Schlieren, denn Sie können gar nicht so schnell nachpolieren, wie die Wischstreifen auf den Fensterscheiben antrocknen.
  • Achten Sie außerdem darauf, Ihr Putzmittel erst nach dem Wasser in Ihren Eimer zu geben, denn auch der Schaum, der bei umgekehrtem Herangehen in großer Menge entsteht, sorgt für Streifen und Schlieren, wenn er schnell antrocknet.
  • Ein ähnlich wichtiger Tipp: Verwenden Sie für Ihre Putzlauge kein richtig heißes Wasser, nur lauwarm. Durch zu heißes Wasser verlieren nämlich manche Putzmittel viel von ihrer Wirkkraft.

Vor den Glasflächen kommen die Rahmen

  • Beginnen Sie Ihren Fensterputz immer mit den Fensterrahmen, sozusagen mit dem Grobputz. Hierfür ist eine lauwarme Seifenlauge geeignet, arbeiten Sie mit einem am besten doppelseitigen (grob/fein) Schwamm.
  • Haben Sie Rahmen aus Kunststoff, können Sie auch einen Allzweck- oder Antifett-Reiniger benutzen, damit bekommen Sie zum Beispiel "Insektenleichen" und - bei Fensterscheiben in der Küche - auch gut Fettspritzer weg.
  • Ebenso können Sie auch Ihre Fensterbänke reinigen, achten Sie aber unbedingt auf Einschränkungen, was die Wahl des Putzmittels angeht, wenn Sie welche aus besonderen Stein- oder Marmormaterialien haben. Hierfür unbedingt Spezial- oder zumindest Neutralreiniger verwenden, keine säurehaltigen Laugen!
  • Bei punktuellem hartnäckigen Schmutz hilft übrigens auch ein sogenannter Schmutzradierer.
  • Wischen Sie nach der Reinigung Ihre Fensterrahmen und -bänke mit viel warmem Wasser nach und trocknen Sie sie ab. Nach dem anschließenden Putzen der Fensterscheiben wischen Sie gegebenenfalls nur noch einmal kurz nach - denn Spritzer auf den Rahmen bleiben dabei natürlich nicht aus.

Und nun an die Fensterscheiben

  • Es empfiehlt sich vor allem an den Außenseiten, die Fensterscheiben zunächst mit einem Besen oder einer weichen Bürste (Handfeger) leicht "abzustauben" und Grobes, wie Blütenpollen, Spinnennetze etc. so zu entfernen.
  • In den Eimer mit Ihrem Putzwasser können nun verschiedene Zusätze: Sie können zum Beispiel mit klarem Wasser vorwaschen, um dann mit einem Glasreinigerspray und einem weichen Tuch oder Schwamm im zweiten Schritt die mit Wasser benetzten Scheiben zu reinigen.
  • Ebenso gut, aber preiswerter und in nur einem Schritt geht es mit einer Mischung aus lauwarmem Wasser, einigen Spritzern Spülmittel und einem Schluck Essig.
  • Die beste Art des Putzens Ihrer Fensterscheiben ist dabei das Wischen von oben nach unten, und zwar immer in Schlangenlinien hin und her. So Sie einen besitzen, benutzen Sie im Anschluss einen Abzieher für das Entfernen des überschüssigen Wassers - bei hohen, großen Fenstern am besten einen mit Teleskopstiel.
  • Bei sehr kleinen/unterteilten Fensterscheiben geht aber auch ein fusselfreies weiches Tuch gut dafür. Zum Nachwischen ist "Mikrofaser" ein gutes Stichwort, mit einem solchen Tuch bekommen Sie besonders auch Dichtungen und Ecke gut alle Reste von Nässe und Schmutzpartikeln heraus.
  • Vielfach gilt ja immer noch Zeitungspapier als Geheimtipp für das abschließende Nachpolieren -  aber Sie werden vielleicht schon festgestellt haben, dass die Druckerschwärze manchmal Spuren hinterlässt. Wenn Sie ein Fensterleder besitzen, dann nehmen Sie lieber das zum Nachpolieren, aber es funktioniert zum Beispiel auch gut mit Küchenpapier.
  • Haben Sie ausrangierte Feinstrümpfe oder -strumpfhosen zur Hand, probieren Sie das Nachpolieren Ihrer Fensterscheiben einmal damit, das funktioniert prima und macht blitzblanke, hochglänzende Scheiben.
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