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Kornblumen trocknen - so geht's richtig

Schon von der Ferne sieht man das leuchtende Blau der Kornblumen. Zu Hause in der Vase verlieren sie bald die schöne Farbe. Durch das richtige Trocknen kann man das verhindern.

Was für ein schönes Blau!
Was für ein schönes Blau!

Was Sie benötigen:

  • Schnur
  • Papier
  • dunkler, trockener Raum

Kornblumen sind nicht nur blau

  • Ihren Namen haben sie, weil sie zwischen Getreidekorn gedeihen. Dank der Verwendung von Pestiziden entdeckt man die Wildblumen heute nur noch überwiegend an Feldrändern und -hängen. Möchten Sie die reizvollen Blumen zu Hause kultivieren, können Sie zwischen verschiedenen Arten wählen. Neben den typischen blauen gibt es auch rosane, violette und sogar weiße  Kornblumen. Diese lassen sich ebenfalls trocknen.
  • Schaut man genau hin, erkennt man die zarten Zungenblüten an den Köpfen. Diese Gebilde sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern sogar essbar. Auf sommerlichen Speisen wie Salaten, Desserts und Torten machen Sie sich vor allem optisch gut. Allerdings sollten Sie nur die zarten Blüten und nicht die holzigen Blütenstände verwenden.
  • Kornblumen eignen sich hervorragend zum Trocknen. Bei richtiger Vorgehensweise behalten sie die blaue Farbe und die wertvollen Inhalte.

Die Blumen richtig trocknen

  1. Die beste Zeit, um die Korbblüter zu sammeln, erstreckt sich von Juni bis August. Möchten Sie die wertvollen Inhaltsstoffe in den Pflanzen erhalten, müssen die Blumen schon zu Beginn der Blütezeit geerntet werden. Anschließend brauchen sie eine rasche und schonende Behandlung.
  2. Die reizvolle Farbe behalten die Kornblumen nur, wenn sie an einem eher dunklen und gut belüfteten Ort trocknen dürfen. Ideal ist eine Scheune oder ein Dachboden.
  3. Möchten Sie nur die Köpfe verwenden, legen Sie die Auswahl der schönsten auf ein sauberes Papier. Das kann ein Küchen-, Seiden- oder Packpapier sein. Zum Trocknen mit Stiel hängen Sie die einzelnen Kornblumen in Form einer Girlande an einer Schnur auf.
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