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Konzeptionelle Stärke entwickeln - so geht's

Konzeptionelle Stärken gehören in der heutigen Zeit mit zu den wichtigsten Kernkompetenzen, den sogenannten persönlichen Fähigkeiten. Sie können die Kompetenz nicht lernen wie Mathe oder Englisch, aber trainieren.

So können Sie Ihre planerischen Fähigkeiten steigern.
So können Sie Ihre planerischen Fähigkeiten steigern.

Konzeptionelle und analytische Fähigkeiten

  • In der Regel gehen diese beiden Fähigkeiten Hand in Hand, denn nur, wer in der Lage ist, ein Problem zu erkennen, es zu analysieren, wird auch ein Konzept zu dessen Beseitigung finden können.
  • Viele Menschen kaschieren ihre Schwächen auf diesem Gebiet mit hektischer Betriebsamkeit, denn wenn immer etwas zu tun ist, kommt niemand zum Nachdenken und die Gefahr, dass die fehlende konzeptionelle Stärke erkannt wird, sinkt.
  • Allein in dieser Erkenntnis liegt schon der Schlüssel, um diese Fähigkeit zu entwickeln. Sie brauchen Ruhe, um das Problem zu erfassen und zu erkennen. Also unterlassen Sie es einfach, irgendetwas "vor sich hinzuarbeiten", schauen Sie einfach mal hin, hören Sie zu. Denken Sie nach.
  • Machen Sie einen Art Bestandsaufnahme um den Ist-Zustand zu beschreiben. Zum Beispiel: Was ist jetzt im Augenblick wichtig? Wer arbeitet an was? Wo beschäftigen Sie sich selbst mit Dingen, die im Moment unwichtig sind?
  • Nehmen Sie dann den Soll-Zustand unter die Lupe. Wie unterscheidet sich dieser vom Ist-Zustand? Welche Ziele sind vorhanden.
  • Stellen Sie einen Plan auf, wie Sie die Ziele erreichen können und wie diese konkret umgesetzt werden können. Sie sind schon mitten drin, Ihre konzeptionelle Stärken zu entwickeln.

So entwickeln Sie Stärken

  • Jeder Sportler kann Ihnen die Frage, wie Sie Stärke entwickeln, sofort beantworten. Sie müssen trainieren. Wie beim Sport zunächst etwas Leichtes, dann steigern Sie sich zu schwereren Trainingseinheiten.
  • Das aufgezeigte Konzept hat den Vorteil, dass es ein Grundgerüst ist und sich für die verschiedensten Aufgabenstellungen eignet. Fangen Sie mit etwas Einfachen an. Analysieren Sie Ihren Arbeitsplatz, zum Beispiel den Schreibtisch. Wie sieht er aus? Wie sollte er aussehen? Was müssen Sie wie ändern? Räumen Sie nicht einfach auf, stellen Sie nicht auf Verdacht Gegenstände um, sondern stellen Sie sich in Gedanken vor, wie der Tisch aussehen soll und was Sie ändern müssen, damit er so aussieht. Beginnen Sie mit dem Umräumen erst, wenn der Plan fertig ist.
  • Üben Sie immer weiter, auch in der Freizeit. Wenden Sie das Konzept für Ihren Hobbyraum an oder um einen Wochenendausflug zu planen. Wenn Sie auf diese Art Ihre konzeptionelle Stärke immer weiter trainieren, werden Sie auch bei komplexen Aufgaben sofort in dieses analytische und zielgerichtete Denken verfallen, zum Beispiel, wenn es um die Markteinführung eines Produktes geht.
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