Was Sie benötigen:
  • Kompressionsdruckprüfer

Durch die Reibung der beweglichen Teile im Motor entsteht im Laufe der Zeit Verschleiß. Aufgrund verschlissener Kolbenringe oder Ventile entstehen Druckverluste, die eine verminderte Leistung des Motors zur Folge haben können. Deshalb sollten Sie unbedingt eine Kompressionsprüfung beim Motor durchführen, sobald Sie einen Leistungsverlust spüren.

So führen Sie eine Kompressionsprüfung beim Motor durch

    1. Als Erstes müssen Sie die Zündkerzen herausschrauben. Es ist auch empfehlenswert, die Verteilerkappe zu demontieren, damit die Zündung komplett unterbrochen werden kann.
    2. Die Kraftstoffzufuhr sollte ebenfalls unterbrochen werden.
    3. Dann müssen Sie den Motor kurz drehen lassen, damit eventuelle Verschmutzungen in den Brennräumen ausgeblasen werden.
    4. Das Kompressionsmessgerät müssen Sie dann mit dem Konus aus Gummi gerade in die Bohrung für die Zündkerze eindrücken und festhalten. Eine zweite Person kann dann den Anlasser betätigen, damit der Motor ein paar Umdrehungen machen kann.
    5. Am Kompressionsmessgerät können Sie dann den erreichten Druck im Brennraum des Motors ablesen.
    6. Auf diese Weise führen Sie dann eine Kompressionsprüfung für alle Zylinder des Motors durch. Die angezeigten Werte sollten dabei in etwa für alle Zylinder identisch sein. Weicht der Wert bei einem Zylinder um mehr als 20 % ab, sollten Sie eine Werkstatt aufsuchen.
    7. Dort wird dann eine sogenannte Druckverlustprüfung durchgeführt. Bei dieser Prüfung wird der Motor so weit gedreht, bis beide Ventile eines Zylinders geschlossen sind. Das entspricht dann dem Arbeitstakt.
    8. Dann wird Luft mit einem hohen Druck in den Zylinder gepumpt. Nach einer gewissen Zeit wird dann überprüft, inwieweit der Druck gefallen ist. Bei einer derartigen Prüfung kann auch festgestellt werden, welches mechanische Bauteil für den Druckverlust verantwortlich ist.