Was Sie benötigen:
  • Einen Facharzt für Frauenheilkunde
  • entzündungshemmende Salbe für den Genitalbereich
  • nahtfreie Unterwäsche

Normalerweise will niemand über das Problem einer schmerzenden Klitoris sprechen. Aber mitunter tut es so schlimm weh, dass man sich jemandem anvertrauen muss. Diese Schmerzen am weiblichen Genital müssen nicht sein, denn die Klitoris ist das empfindsamste Organ an der Frau.

Ursachen einer schmerzenden Klitoris

  • Eine schmerzende Klitoris kann mehrere Ursachen haben. So kommt beispielsweise eine Pilzinfektion im oberen Genitaltrakt infrage. Dazu sammeln sich Bakterien unter der Klitorishaut, was später zu einer Infektion führen kann.
  • Auch eine Überreizung der Klitoris durch unbequeme Unterwäsche ist möglich. Die Folge davon sind starke Schmerzen an Ihrer Klitoris.
  • Dazu kommt auch noch ein Dauererregungszustand durch verwendete Stimulationsmittel wie Erektionsgels als mögliche Ursache in Betracht.
  • Ganz übel, weil es fast nie entdeckt wird, ist, wenn sich ein kleines, dünnes Haar unter die Klitorisvorhaut verirrt und von alleine nicht herausgeht, auch nicht durch noch so gründliche Hygiene. Hier hilft nur, wenn der Partner oder der Frauenarzt mal einen Blick mit der Lupe darauf wirft und dann zartfühlend versucht, das Härchen mit beispielsweise einem angefeuchteten Tempo zu entfernen.
  • Clitodynie (Klitorisschmerzen) sind eine Spezialform der Vulvodynie und können ebenfalls psychosomatische Ursachen haben.
  • Auch kleine Warzen unter der Klitorisvorhaut können eine der Ursachen für die Schmerzen sein. Diese haben sich manchmal an dieser Stelle eingenistet, als bereits eine Warzeninfektion im Genitalbereich vorlag oder es handelt sich vielleicht um eine Neuinfektion, die jetzt noch gut behandelbar ist.
  • Auch Lichen Sclerosus, die zu den Autoimmunerkrankungen zählt und meist chronisch verläuft, kann Ursache einer schmerzenden Klitoris sein.
  • Eine weitere Möglichkeit für starke Schmerzen an der Klitoris wird von den meisten Ärzten leider nicht erkannt. Es handelt sich darum, dass die Klitoris und die Klitorisvorhaut zusammengewachsen sein können. Dies passiert manchmal als Folge von Infektionen oder auch Verletzungen.

Hilfe bei Clitodynie

  • Handelt es sich bei den Klitorisschmerzen um eine Entzündung, ist vermutlich eine entzündungshemmende Salbe von Ihrem Frauenarzt das beste. 
  • Handelt es sich um eine Pilzinfektion oder um eine bakterielle Infektion, bietet sich eine Jodsalbe (Betaisodona) an, die auch auf Schleimhäute aufgetragen werden kann. Auch hier ist eine Beratung über Ihren Frauenarzt zuvor unumgänglich.
  • Warzen auf der Klitoris müssen ebenfalls von einem Arzt behandelt werden. Vielleicht handelt es sich ja um eine Infektion, die schon länger besteht und sich auf die Klitoris ausgebreitet hat.
  • Findet Ihr Arzt nichts, weisen Sie ihn auf die Möglichkeit hin, dass die Klitorisvorhaut und die Klitoris zusammengewachsen sein könnten. 
  • Denkt Ihr Arzt, dass Ihre Beschwerden eher psychosomatischer Natur sind, so müssen Sie sich unbedingt einer speziellen Therapie unterziehen. Lassen Sie nicht Ihr gesamtes Leben von Schmerzen an der Klitoris beeinflussen.
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