- 11.01.2012 Susanna Baumer
- Teebaumöl
- Sonnenblumentee
- Salbeitee
- Salbeibonbons
- Zungenschaber oder Metalllöffel
Wegen einer Erkältung keine Stimme mehr
Wenn eine Infektion Ihre Sprachorgane befällt, kann es passieren, dass Ihre Stimme versagt.
- Meist kann man mit einer Erkältung nicht mehr durch die Nase, sondern nur noch durch den Mund atmen. Dabei trocknen die Rachenschleimhäute aus und schwächen so die Abwehr. Die Erreger dringen tiefer, in den Kehlkopf ein, und beeinträchtigen das Schwingen der Stimmbänder.
- Sobald Sie heiser werden, sollten Sie Maßnahmen treffen und Ihre Stimme schonen. Wenn sie ihren Dienst völlig versagt, suchen Sie am besten einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt auf.
Keine Stimme mehr - was ist zu tun?
- Trinken Sie bei einer Erkältung auf jeden Fall genügend und immer wieder stilles, zimmerwarmes Wasser oder Tee. Flüssigkeit ist äußerst wichtig, um die Schleimhäute zu befeuchten.
- Um den Rachen zu desinfizieren, gurgeln Sie mehrmals am Tag lauwarmes Wasser mit einem Tropfen Teebaumöl.
- Reinigen Sie mehrmals am Tag Ihre Zunge mit einem Zungenschaber oder einem Metalllöffel; Mundhygiene ist jetzt sehr wichtig, damit sich nicht noch mehr Erreger ausbreiten können.
- Auch Sonnenblumenöl bindet Bakterien.Wenn Sie den Geschmack und die Konsistenz des Öls mögen, sollten Sie morgens einen Teelöffel mit Sonnenblumenöl im Mund verteilen und kauen. Das Öl verändert dabei seine Farbe. Es wird immer weißer. Sie sollten das Öl auf keinen Fall schlucken, sondern ausspucken.
- Gurgeln Sie auch mit Salbeitee, von dem Sie täglich nur ein bis zwei Tassen für höchstens ein, zwei Tage trinken sollten, denn der Tee kann zu Magenreizungen führen.
- Wenn Sie keine Stimme mehr haben, schonen Sie Ihre Stimmbänder und sprechen möglichst nicht.
- Lutschen Sie Salbeibonbons, die die Schleimhäute befeuchten und desinfizieren.
- Halten Sie Ihren Körper und vor allem den Hals mit entsprechender Kleidung warm.
Bekämpfen Sie die Infektion mit allen Mitteln, damit nicht auch noch der Kehlkopf Schaden nimmt. Gute Besserung.