Was Sie benötigen:
  • kühler, dunkler Lagerraum

So wird Prosecco nicht so schnell schlecht

  • Insgesamt ist Prosecco wie alle anderen Schaumweine nicht für eine lange Lagerung gemacht. Anders als Wein wird dieser nach etwa ein bis zwei Jahren ungenießbar und ist aus diesem Grund für ein zeitiges Austrinken gedacht. Daher lohnt es sich eher selten, Prosecco auf Vorrat zu kaufen, wenn Sie gerade ein gutes Angebot sehen.
  • Prosecco lagern Sie am besten im Stehen. Hierdurch verhindern Sie, dass zu viel Kohlensäure entfleucht. Am längsten hält sich diese übrigens im Schaumwein, wenn dieser (wie zum Beispiel bei vielen Piccolos üblich) mit einem Schraubverschluss geschützt ist. Kunststoffkorken lassen die Kohlensäure am schnellsten aus der Flasche entweichen.
  • Damit sich Prosecco so lange wie möglich hält, ist es außerdem sinnvoll, wenn Sie ihn an einem lichtgeschützten Ort aufbewahren.
  • Zudem sollten die Temperaturen während der Lagerung keinen größeren Schwankungen unterliegen und allgemein eher kühl sein. Aus diesem Grund eignet sich beispielsweise ein Keller gut für die Aufbewahrung des Schaumweins, damit dieser nicht so schnell schlecht wird.
  • Auch sollten Sie darauf verzichten, die Flasche während ihrer Aufbewahrung häufig hin und her zu räumen. Je ruhiger der Prosecco gelagert wird, desto länger hält er sich.

Den Prosecco anbieten

  • Es empfiehlt sich immer, zunächst selbst einen Schluck des länger gelagerten Proseccos zu probieren, ehe Sie diesen Ihren Gästen anbieten. Für den Fall, dass er bereits schlecht ist, sollten Sie stets einen Ersatz bereithalten.
  • Eine geöffnete Flasche müssen Sie dann übrigens schnellstmöglich austrinken. Bereits einige Stunden, nachdem der Korken entfernt wurde, ist schon merklich weniger Kohlensäure in dem Prosecco und er schmeckt schal.