Um seinen geliebten Vierbeiner auch bei einer umweltschonenden Radtour auf längeren Stecken sicher und bequem mitnehmen zu können bieten inzwischen viele Hersteller einen Hundefahrradkorb an. Diesen gibt es in verschiedensten Farben, Formen und Befestigungsmöglichkeiten.
- 15.11.2010 Thomas Grubmüller
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Gewählte Fahrradbox
- Ring- Maulschlüssel in gängigen Größen
- Polstermaterial wie Decke, Stoff, Leder oder Plastik
Da leider jede Hundetransportbox für das Fahrrad ihre eigene, spezielle Montage hat, ist es schwierig hier eine pauschale Anleitung zu erstellen. Aber es gibt einige Punkte die bei jedem Hundefahrradkorb berücksichtigt werden sollten.
Einen Hundefahrradkorb kaufen
- Wichtigstes Kriterium ist die Größe, beziehungsweise das Gewicht des Vierbeiners. Wenn das Tier mehr als 5 Kilo wiegt, sollte auf keinen Fall eine Box für den Lenker gewählt werden, sondern die Montage auf dem Gepäckträger. Grund dafür ist die durch zu hohes Gewicht entstehende Instabilität des Fahrrades.
- Ob der Hund/die Katze nach vorne darf, kann mit einem einfachen Test vor Kauf der Box versucht werden: dem Gewicht des Tieres entsprechend gefüllte PET-Flaschen in einer Stofftasche an dem Lenker befestigen, wo später auch die Transportbox wäre und vorsichtig Kurven, Bremsungen usw. versuchen. Wenn dabei ein ungutes Gefühl, Unsicherheit oder gar eine Gefährdung bemerkt wird, greifen Sie auf die Gepäckträgermontage zurück. Sie müssen bedenken, dass Sie keine unbeweglichen Flaschen transportieren wollen, sondern ein Tier das sich bewegt und zappelt.
Den Hundefahrradkorb am Fahrrad befestigen
Bei der Gepäckträgermontage gilt es die Tragfähigkeit des Trägers zu berücksichtigen.
- Obwohl einige Boxen für Tiere bis zu 20 kg und darüber angeboten werden, sollten Sie für ein Gewicht (Tier + Box + Decke + Leine usw.) ab 10 kg einen im Fahrrad-Fachhandel erhältlichen Schwerlastgepäckträger montieren. Diese Träger haben beiderseits extra Verstrebungen an den Rahmen.
- Besonders wenn Sie die Gepäckträger Variante wählen, sollten Sie eine Box mit Sicherheitsdrahtkuppel wählen, da Sie ja nicht ständig sehen, was hinter Ihnen passiert und das Tier nicht herausspringen kann.
- Auch sollte der Hundefahrradkorb sehr engmaschig bzw. gut ausgepolstert sein, damit das Tier sich nicht verletzt. Ideal wäre ein Weidenkorb, doch dieser hat besonders bei Regen Nachteile. Empfehlenswert ist eine Plastikabdeckung für Regen