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Halsbrennen - was tun?

Halsbrennen kann ein Fluch im Alltag sein. Das einfache Gespräch wird zur Qual, und die Stimmung geht den Bach runter. Meist lässt sich aber der unangenehme Zustand mit ein paar erprobten Mitteln gut beseitigen.

Bei Halsbrennen kann ein Arzt helfen.
Bei Halsbrennen kann ein Arzt helfen.

Was Sie benötigen:

  • Kräutertee
  • Lutschbonbons
  • Arzt

Halsbrennen, Halsschmerzen und Schlappheit

Diese Konstellation ist der Menschheit bestens bekannt und die Schlussfolgerung allen klar. Die Grippe ist nicht weit, und es ist an der Zeit, die antigrippale Therapie einzusetzen.

  • Machen Sie sich eine Kanne heißen Tee, am besten Kräutertee aus Minze, Kamille oder Fenchel.
  • Kaufen Sie sich Lutschtabletten. Einfache Lutschbonbons tun es auch. Besonders empfehlenswert sind Salbei-Dragees, um Halsbrennen und Halsschmerzen zu lindern.
  • Meiden Sie kalte Getränke und Eis.

Wenn Halsbeschwerden länger dauern

In manchen Fällen erweist sich die Symptomatik als hartnäckig und bleibt über längere Zeit (mehrere Wochen) bestehen.

  • So z. B. tritt Halsbrennen in bestimmten Situationen auf wie nachts, beim Bücken, im Liegen, nach Alkoholgenuss oder nach üppigen Mahlzeiten. Wenn dies bei Ihnen zutrifft (60 % der Fälle von Halsbrennen), handelt es sich womöglich um eine Refluxerkrankung oder Sodbrennen. Durch vermehrte Säuresekretion oder mangelnde Funktion des Schließmuskels am Eingang des Magens wird die Schleimhaut in der Speiseröhre irritiert, und es entsteht das typische Gefühl des Halsbrennens. Fazit: Sie müssen zum HNO-Arzt oder zum Internisten. Dieser unangenehme Zustand ist mit Befolgen von einigen einfachen Regeln und einer Antazida-Therapie sehr gut behandelbar.
  • Wenn außer dem Halsbrennen andere Beschwerden hinzukommen wie Zungengrundbrennen oder Zungenbelag, kann der Grund ein Pilzbefall sein. Das ist auch ein Fall für den Internisten oder HNO-Arzt.
  • Falls Sie schon alle somatischen (körperlichen) Untersuchungen hinter sich haben und immer noch an Halsbeschwerden leiden, sollten Sie in Erwägung ziehen, einen Psychosomatiker zu besuchen. Oft kommen unterdrückte oder unterschwellige psychische Belastungen in Form von körperlichen Beschwerden zutage. Vor allem gilt das bei sehr lange andauernden Beschwerden, die sich nicht beseitigen lassen oder keinen organischen Grund erkennen lassen. Nicht umsonst sagt das Volk: "Ich habe so einen Hals!"
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