Wirkung des Tees

Die Pflanzenteile des Hafers werden recht vielseitig verwendet. Haferflocken, Haferkleie und Haferschleim, die auch als stärkende Heilnahrung Anwendung finden, sind Ihnen sicher bekannt. Doch sollte grüner Hafertee keinesfalls vergessen werden - hat er doch einige wesentliche Vorzüge zu bieten.

  • Wenn Sie an Schlaflosigkeit und Erschöpfungszuständen leiden, kann Ihnen grüner Hafertee möglicherweise helfen.
  • Bekannt ist er weiterhin für seine durchspülende Wirkung - zur Ausleitung von Stoffwechselendprodukten. Gleichzeitig dient er der Entwässerung des Körpers und ist hilfreich bei der Gewichtsreduktion. Ebenso kann der Aufguss unterstützend bei der Ausscheidung von Harnsäure wirken.
  • Selbst der berühmte Pfarrer Sebastian Kneipp setzte den Tee seinerzeit - Mitte des 19. Jahrhunderts - zur Stärkung des Immunsystems sowie zur Verdauungsanregung ein.

Grüner Hafertee und seine Inhaltsstoffe

  • Grüner Hafer ist reich an wertvollen Spurenelementen, die zu den Mineralstoffen zählen - wie Eisen, Zink und Mangan. Ebenso sind Pektine, Flavonoide, Saponine sowie Kieselsäure enthalten.
  • Bemerkenswert ist hierbei die antioxidative Wirkung der Flavonoide, die den sekundären Pflanzenstoffen zugeordnet werden.
  • Saponine dienen eher der Schleimlösung und sind für die harntreibende Wirkung verantwortlich.

Zubereitung eines Aufgusses

Schon bei der Zubereitung verströmt grüner Hafertee ein delikat-würziges Aroma, welches Sie gewiss an frisches Heu - jedoch auch an herkömmlichen grünen Tee - erinnern wird.

  • Die Zubereitung eines Aufgusses ist recht unkompliziert. Nehmen Sie hierfür etwa einen Esslöffel von dem grünen Hafertee und überbrühen diesen mit 250 ml kochendem Wasser.
  • Lassen Sie den Aufguss ungefähr fünf bis zehn Minuten ziehen und seihen ihn anschließend ab. Am besten schmeckt der Tee nur schwach gesüßt - natürlich können Sie diesen auch ungesüßt trinken.
  • Schwangeren, Stillenden und Kindern unter zwölf Jahren wird vom Gebrauch des heilenden Tees abgeraten, da bislang keine wissenschaftlich verwertbaren Daten vorliegen.
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