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Goldliguster vermehren - so geht's

Der Goldliguster ist ebenso als Hecken- und Solitärpflanze bekannt, wie unser einfacher heimischer Linguster (Ligustrum vulgare). Allerdings ist er teurer als der Ligustrum vulgare. Wer also eine Hecke aus diesem schönen Gehölz haben möchte, sollte sich beizeiten einige Stecklinge von Bekannten, Freunden oder Nachbarn holen, um durch Vermehrung eine eigene Hecke ziehen zu können.

Gute Pflege dankt der strahlende Goldliguster.
Gute Pflege dankt der strahlende Goldliguster.

Was Sie benötigen:

  • Stecklinge
  • humusreicher Boden
  • ggf. Vlies

Goldliguster aus Japan sieht wunderbar aus

  • Der Goldliguster (Ligustrum ovalifolium) ist mit unserem heimischen Liguster (Ligustrum vulgare) verwandt und ebenso robust. Durch seine hellen, gelbgrünen Blätter und dunklen, ungenießbaren Beeren, gibt er als Hecke eine besonders frische, farbeffektive Gartenbegrenzung ab.
  • Ohne Frühjahrs- und Herbstschnitt würde der Goldliguster als Solitär- und auch als Gartenhecke drei bis fünf Meter hochwachsen. Im Gegensatz zu unserem heimischen Liguster könnte der Goldliguster jedoch in einem strengen Winter mit Frost und/oder scharfen, kalten Winden Schaden nehmen.
  • Allerdings erholt er sich in der Regel im Frühjahr wieder, wenn abgestorbene Auswüchse abgeschnitten werden. Zu viel Wasser, aber auch zu wenig Wasser kann beim Goldliguster zu einer Braunfärbung der Blätter führen. Es ist daher sinnvoll, auf eine ausgewogene Bodenfeuchtigkeit zu achten.
  • Der Goldliguster gehört zu der Familie der Ölbaumgewächse und zur Pflanzengruppe der Laubgehölze. Inzwischen ist er in Europa weit verbreitet. Pro Jahr wächst der Goldliguster 35 cm in die Höhe und sollte, auch wenn er auch auf fast allen Böden gedeiht, vorzugsweise in der Sonne, evtl. im Halbschatten, in humusreiche, feuchte Erde gepflanzt werden.
  • Gerade durch den schnellen Wuchs bedarf der Goldliguster einer regelmäßigen Düngung durch organische Dünger oder Hornspänen. Um den Goldliguster im Zaum zu halten, muss er im Frühjahr und Herbst radikal zurückgeschnitten werden.

Die wurzelnackte Pflanze ist einfach zu vermehren

  • Goldliguster wird für eine Herbstpflanzung etwa ab Oktober verkauft. In der Regel verkauft der Handel die Heckenpflanze mit Ballen oder als Topfpflanze. Einige spezielle Gärtnereien verkaufen den Goldliguster auch als wurzelnackte Heckenpflanze.
  • Je nach Witterung kann der Goldliguster von Oktober bis April gepflanzt werden. Man rechnet etwa mit 5 - 6 Pflanzen auf einem Meter. Ab Oktober ist es möglich, den geschnittenen Goldliguster zu vermehren.
  • Bereiten Sie an einem schattigen Platz einen humusreichen Boden vor und setzen Sie die abgeschnittenen Ligusterästchen in diesen Boden. Bei der Vermehrung sollte die Konzentration der Pflanzen auf die Wurzelbildung gelenkt werden. Deshalb ist zunächst ein schattiger Platz zur Anzucht ratsam. Sollte der Winter sehr streng werden, legen Sie mit Vlies eine Abdeckung über die Pflänzchen
  • Wenn Sie in einer winterrauen Gegend wohnen, ist es ratsam, die abgeschnittenen Ligusterästchen in Töpfen mit gutem Humusboden zu stecken und die Töpfe an einer geschützten Stelle bis zum Frühjahr heranzuziehen. Es ist sogar möglich, Goldliguster in einem Glas mit Wasser zunächst wurzeln zu lassen, um sie später in humusreiche Erde zu setzen.
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