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Etagenheizung - so wägen Sie die Vor- und Nachteile richtig ab

Eine Etagenheizung ist grundsätzlich eine praktische Sache. Eine moderne Therme ist verbrauchsarm und umweltschonend. Zudem sind Sie in Mehrfamilienhäusern damit quasi Ihr eigener Herr und müssen sich weniger einigen bzw. die Kosten teilen. Doch eine Etagenheizung birgt auch Nachteile, die bedacht werden müssen.

Unabhängiger sein - dank Etagenheizung!
Unabhängiger sein - dank Etagenheizung!

Diese Vorteile bringt eine Etagenheizung

  • Sie bezahlen als Mieter oder Wohnungseigentümer grundsätzlich nur Ihren eigenen Energieverbrauch, da Sie dann einen eigenen Energiezähler haben.
  • Sie können Ihre Etagenheizung programmieren und schalten, wie Sie das brauchen. Das bringt vor allem Schichtarbeitern große Vorteile. Dazu können Sie die Etagenheizung ausschalten, etwa über Nacht oder wenn Sie im Urlaub sind. Das spart zusätzliche Kosten.
  • Bei modernen Etagenheizungen gibt es einen "Warmwassermodus", wodurch enorme Kostensenkungen erzielt werden.
  • Generell haben Sie bei einer Etagenheizung einen geringeren Energieverbrauch, da die Wärme nicht erst den Umweg durch das ganze Haus nehmen muss.
  • Bei Neubauten müssen bei einer Entscheidung für Etagenheizungen weniger Rohre im Haus verlegt werden, was ebenso Kosten spart.

Das spricht gegen eine eigene Therme

    • Der Geräuschpegel in der Wohnung steigt mit einer Etagenheizung, wenn die Wärmepumpe läuft.
    • Wenn an der Therme etwas kaputt geht, etwa ein Ventil platzt, haben Sie den Ärger in der Wohnung statt im Keller. Sehr ärgerlich ist das besonders bei Wasserschäden.
    • Um die regelmäßige Wartung und Prüfung müssen Sie sich selbst kümmern. Der Zutritt zur Wohnung muss dann z.B. separat ermöglicht werden.
    • Die Etagenheizung muss in der Wohnung untergebracht werden, was den Platzverbrauch erhöht. Eine moderne Therme hat in etwa die Größe eines Küchenhängeschranks.
    • Zusätzlich sollten Sie bei der Anschaffung einer Etagenheizung die höheren Anschaffungs-, Wartungs- und Reparaturkosten bedenken.
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