Wann ein erhöhter Zuckerwert vorliegt

  • Erhöhte Zuckerwerte werden oftmals zufällig gemessen, sei es am Sonntag Nachmittag bei der zuckerkranken Oma aus Neugierde oder aber auch im Rahmen von Gesundheitstagen oder in der Apotheke.
  • Wichtig bei der Beurteilung leicht erhöhter Zuckerwerte ist der Zeitpunkt und Qualität der letzten Mahlzeit. So sind erhöhte Zuckerwerte innerhalb der ersten Stunde nach dem Essen völlig normal, vor allem beim Genuss von Kohlenhydrat- und zuckerreichen Nahrungsmitteln.
  • Zur Differenzierung, ob erhöhte Zuckerwerte krankhaft sind, gibt es den sogenannten oralen Glukose-Toleranz-Test (OGT). Hierbei wird der Blutzuckerwert in nüchternem Zustand bestimmt, im Anschluss 75g Zucker in Form einer Lösung zu sich genommen. Dann wird wiederum die Blutzuckerwert bestimmt, nämlich nach genau zwei Stunden. Der Blutzucker darf dabei nicht höher als 140 mg/dl sein. Zwischen 140 mg/dl und 199 mg/dl spricht man von einer Zuckerverwertungsstörung, ab 200 mg/dl liegt Diabetes mellitus vor.

Wie Sie ein hohes Diabetesrisiko vermindern

  • Wie oben beschrieben, muss bei einem erhöhten Zuckerwert noch keine Zuckerkrankheit vorliegen, allerdings kann schon eine Vorstufe vorliegen. Nun gilt es bestimmte Regeln einzuhalten, um einen Diabetes mellitus zu verhindern oder zumindest herauszuzögern.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport! Bewegung fördert die Aufnahme des Zuckers in die Körperzelle und senkt damit den Blutzuckerspiegel.
  • Achten Sie auf Ihr Gewicht. Ihr Body-Mass-Index (BMI) sollte unter 30 liegen. Verbinden Sie die blutzuckersenkende Wirkung der Bewegung mit einer nötigen Gewichtsabnahme! 
  • Erhöhter Zucker tritt auch bei falscher Ernährung auf! Schränken Sie daher fett- und zuckerreiche Lebensmittel wie Schokolade oder Fertigprodukte ein oder verzichten Sie ganz darauf.
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