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Glukosetoleranz - Informatives

Die Glukosetoleranz gibt einem Arzt eine genaue Aussage darüber, wie der Körper des Patienten mit Glukose umgeht. Ist der Zuckerstoffwechsel gestört, liegt eine gestörte Glukosetoleranz vor, welche die Vorstufe der Krankheit Diabetes mellitus ist.

Die Glukosetoleranz wird durch mehrfache Tests überprüft.
Die Glukosetoleranz wird durch mehrfache Tests überprüft.

Was die Glukosetoleranz ist und wie diese überprüft wird

  • Mit der Glukosetoleranz wird nachgewiesen, wie ein menschlicher Körper auf die Zufuhr von Glukose (Zucker) reagiert. Wichtig ist hierbei, wie schnell und wie stark der Zucker vom Körper abgebaut wird, denn ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel weißt auf eine Stoffwechselkrankheit hin. Genauer auf die heute schon weitverbreitete Krankheit Diabetes mellitus.
  • Eine gestörte Glukosetoleranz ist eine Vorstufe der Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus, welche sehr gefährlich für die Gesundheit des menschlichen Körpers sein kann.
  • Ein Arzt kann anhand eines Tests die Glukosetoleranz feststellen und mit deren Hilfe eine Diagnose sichern. Dieser Test heißt oraler Glukosetoleranztest. Bei diesem Test muss der Patient eine bestimmte Menge an Glukose oral zu sich nehmen. Meistens ist dies ein Getränk oder eine kleine Mahlzeit. Anschließend wird mehrmals der Blutzuckerspiegel durch eine Blutzuckermessung bestimmt. Anhand der Ergebnisse kann der Arzt erkennen, ob der Körper die Glukose selbstständig abbauen kann oder hiermit Probleme hat.

Was eine gestörte Glukosetoleranz für einen Patienten bedeutet

  • Eine gestörte Glukosetoleranz weißt auf eine Störung des Zuckerstoffwechsels hin, so kann sich - wie erwähnt - auf lange Sicht gesehen ein Diabetes mellitus entwickeln.
  • Aber eine gestörte Glukosetoleranz kann auch das Risiko von Herzerkrankungen und Schlaganfällen deutlich erhöhen. Studien gehen davon aus, dass das Risiko, an diesen Erkrankungen zu erkranken, bei erhöhter Glukosetoleranz um 50 Prozent erhöht ist.
  • Wird diese Stoffwechselstörung diagnostiziert, sollte der Patient sehr eng mit dem behandelnden Arzt zusammenarbeiten, um das Risiko einer Diabetes mellitus-Erkrankung zu verringern.
  • Sehr wichtig hierbei sind regelmäßige Kontrollen des Blutzuckerspiegels, denn schon kleine Veränderungen können ein Hinweis auf Diabetes mellitus sein und diese Krankheit sollte schnell und richtig therapiert werden, damit keine schweren Folgeschäden entstehen.
  • Auch die Einhaltung einer Diät ist sehr empfehlenswert, denn hierdurch können Sie die Glukosezufuhr reduzieren und schonen Ihren Stoffwechsel.
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