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"Ein Herz und eine Seele": Schauspieler - Übersicht

Kennen Sie die Serie „Ein Herz und eine Seele“, wissen aber nicht so genau, wer da alles mitspielt? Nun es sind einige Schauspieler, die wichtigsten aber sind jene, die die Mitglieder der Familie Tetzlaff verkörpern.

"Ein Herz und eine Seele" brachte den Schauspielern Popularität.
"Ein Herz und eine Seele" brachte den Schauspielern Popularität.

„Ein Herz und eine Seele“ - Heinz Schubert als Ekel Alfred

Wenn Sie „Ein Herz und eine Seele“ kennen, denken auch Sie bestimmt sofort an Ekel Alfred, ihren bekanntesten Protagonisten.

  • Ekel Alfred, eigentlich Alfred Tetzlaff, der konservative Spießbürger, wie er im Buche steht, wurde von Heinz Schubert, Jahrgang 1925, gespielt. Schubert spielte nach seiner Schauspielausbildung unter dem Intendanten Bertolt Brecht am Berliner Ensemble, kurz BE. Nach dem Mauerbau 1961 verließ er das BE, siedelte in den Westen über und arbeitete an verschiedenen Theatern, außerdem auch beim Film, hinzu kamen Fernsehserien. Seine Popularität erlangte er aber ab 1973 als Ekel Alfred. Der Schauspieler spielte jedoch auch ganz andere Rollen, zum Beispiel Hadschi Halef Omar in der ZDF-Serie „Kara Ben Nemsi Effendi“. Heinz Schubert starb am 12. Februar 1999 in Hamburg.
  • Alfreds Frau Else Dorothea, die, wie Sie sich als Kenner der Serie vielleicht noch erinnern, von ihrem Mann stets als „dusselige Kuh“ bezeichnet wurde, wurde in der ersten Staffel von Elisabeth Wiedemann gespielt. Wiedemann, Jahrgang 1926, widmete sich nach einer Ballettausbildung zunächst dem Tanz, Ende der 40er Jahre kam sie zum Sprechtheater, spielte unter dem Intendanten Gustav Gründgens am Düsseldorfer Schauspielhaus und anschließend an vielen weiteren Theatern. Anfang der 60er Jahre arbeitete sie ein Jahr als Regisseurin am Deutschen Theater in Santiago de Chile. Zeitgleich mit ihrer Theaterkarriere begann auch ihre Tätigkeit für den Film. Populär aber wurde auch Elisabeth Wiedemann, trotz vieler Rollen, durch ihre Rolle als Else Tetzlaff.
  • In der zweiten Staffel übernahm Helga Feddersen, geboren im Jahr 1930 in Hamburg, gestorben am 24. November 1990 ebenfalls in Hamburg, die Rolle der Else. Feddersen begann ihre Karriere nach der Schauspielausbildung ebenfalls am Theater, später hatte sie auch Erfolge als Autorin, ehe ihre Fernsehkarriere begann. Sie spielte unter anderem in der Krimireihe „Stahlnetz“ und in der Verfilmung der „Buddenbrooks“ mit, der Durchbruch aber kam als Else Tetzlaff. Danach wurde Feddersen auch als Ulknudel, die zusammen mit Didi Hallervorden das Lied „Die Wanne ist voll“ sang, bekannt.

Zwei junge Schauspieler - Hildegard Krekel und Diether Krebs

Sicher erinnern Sie sich auch noch an die Tochter Rita und den Schwiegersohn Michael Graf, die mit im Hause von Ritas Eltern wohnten und mit ihren Sympathien für die 68er Ekel Alfred oft genug auf die Palme brachten.

  • Rita-Darstellerin Hildegard Krekel, geboren 1952, war erst 15 Jahre alt, als sie in der Verfilmung von Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ ihr Filmdebüt feierte. Schon sehr viel früher hatte sie in WDR-Hörspielen Kinderrollen gesprochen. Auch sie wurde jedoch durch die Serie so richtig populär. Später spielte sie unter anderem noch in den WDR-Serien „Die Anrheiner“ und „Ein Fall für die Anrheiner“. Am 26. Mai 2013 starb die Schauspielerin an Krebs.
  • Schwiegersohn Michael wurde in der ersten Staffel von Diether Krebs gespielt. Krebs, Jahrgang 1947, gestorben im Jahr 2000, absolvierte seine Schauspielausbildung an der renommierten Essener Folkwangschule. Es folgten ein Theaterengagement in Oberhausen und kleinere Rollen in verschiedenen Filmen, doch dann kam auch für Krebs die große Popularität mit „Ein Herz und eine Seele“. Der Serie folgten zahlreiche weitere Fernsehauftritte sowohl als Schauspieler in leichten aber auch ernsthaften Rollen als auch als Komiker, wo er vor allem mit „Rudis Tagesshow“ und „Sketchup“ großen Erfolg hatte.
  • In der zweiten Staffel übernahm Klaus Dahlen die Rolle des Michael Graf. Dahlen, Jahrgang 1938, hatte eigentlich Zimmermann, später außerdem noch Werbegrafiker, gelernt. Zur Schauspielerei kam er über die Statisterie am Deutschen Theater und am Schillertheater in Berlin. Schon 1957 wirkte er, neben Horst Buchholz, in seinem ersten Film mit. Populär wurde Dahlen mit „Klimbim“, das im Jahr 1973 erstmals lief. Er starb im Mai 2006, wenige Tage nach seinem letzten Auftritt an der Comödie Duisburg.

Von den wichtigsten Schauspielern erlangten also fast alle ihre große Popularität durch die Serie, obwohl sie auch sehr viele andere Rollen spielten.

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