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Brandblase - Behandlung richtig machen

Eine unachtsame Bewegung kann ausreichen, um sich am Herd oder Backofen zu verbrennen. Eine anschließend auftretende Rötung der Haut bezeichnet man als Verbrennung 1. Grades. Bei Blasenbildung und starkem Schmerz liegt eine Verbrennung 2. Grades vor. Die Behandlung einer kleinen Brandblase können Sie selbst durchführen.

Bei kleinen Brandblasen reicht ein Pflaster, bei schwereren Verbrennungen ist ärztliche Behandlung nötig.
Bei kleinen Brandblasen reicht ein Pflaster, bei schwereren Verbrennungen ist ärztliche Behandlung nötig.

Was Sie benötigen:

  • Kühlung
  • steriles Verbandsmaterial

Was Sie über Brandblasen wissen sollten

  • Wichtig ist, dass Sie eine Brandblase so schnell wie möglich kühlen. Meist wird zur Kühlung Leitungswasser von Raumtemperatur empfohlen und von der Verwendung von Eis oder Eiswasser abgeraten. Es gibt jedoch auch  entgegengesetzte Meinungen, nach denen (1 - 2 Stunden) langes Auflegen von etwas Tiefgefrorenem (kann auch tiefgefrorener Kuchen sein) auf die Brandwunde die Bildung von Brandblasen verhindern kann und die Heilung beschleunigt.
  • Sie sollten Brandblasen auf keinen Fall öffnen. Die Infektionsgefahr der Wunde ist hoch.
  • Tragen Sie weder Öl noch Butter auf eine Brandblase auf.
  • Bedecken Sie die Brandblase mit sterilem Material. Bei kleinen Brandblasen reicht auch ein Pflaster.
  • Die Heilung der Brandblase lässt sich unterstützen, indem Sie Arnika als homöopathisches Mittel einnehmen.

Wann Sie die Behandlung einem Arzt überlassen sollten

  • Verbrennungen bei Babys oder Kleinkindern sollten ärztlich behandelt werden.
  • Bei großflächigen Verbrennungen gehen Sie am besten gleich in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Ebenso wenn Verkohlungen zu erkennen sein sollten.
  • Beim Auftreten von Schocksymptomen nach einer Verbrennung, also Blässe, kaltem Schweiß oder Unruhe, sollten Sie am besten den Notarzt rufen oder sich in eine Notaufnahme fahren lassen.
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