Wie Sie die Austrittserklärung für Ihren Verein aufsetzen

  • Eine Austrittserklärung wird genauso formuliert, wie eine reguläre Kündigung. Die Satzung Ihres Vereins gibt dabei die Kündigungsmöglichkeiten vor. Ob und unter welchen Umständen eine Sonderkündigung möglich ist, können Sie auch in der Satzung nachlesen. Ein möglicher Grund bei einigen Vereinen ist zum Beispiel ein Umzug in eine weit entfernte Region.
  • In die Kündigung gehören Ihr Absender und der Empfänger, aber auch der Ort sowie das aktuelle Datum und vor allem Ihre Unterschrift ist wichtig. Das Schreiben können Sie am Computer verfassen, die Unterschrift muss allerdings zwingend handschriftlich erfolgen.
  • Verbinden Sie die Kündigung auch mit dem Widerspruch einer ggf. erteilten Einzugsermächtigung zum Wirksamwerden der Kündigung. Vergessen Sie aber nicht, dass Sie bis zu diesem Zeitpunkt fällige Beiträge weiterhin bezahlen müssen.

Was Sie beim Abgeben oder Versenden beachten sollten

  • Beim Abgeben der Austrittserklärung sollten Sie auch das ein oder andere beachten. Wichtig ist, dass Sie im Streitfall nachweisen können, dass und wann Sie gekündigt haben. Dafür haben Sie verschiedene Möglichkeiten.
  • Wenn Sie die Kündigung persönlich abgeben, sollten sie sich die Entgegennahme bestätigen lassen. Alternativ ist es auch möglich, dass Sie direkt eine Bestätigung der erfolgten Kündigung erhalten.
  • Wenn Sie die Erklärung nicht persönlich abgeben möchten, haben Sie auch zwei andere Möglichkeiten. Ob Sie die Kündigung in dem Fall per Fax an den Verein versenden oder einen Brief nutzen, ist Ihnen überlassen. Beim Fax sollten Sie allerdings die Sendebestätigung an Ihrem Faxgerät aktivieren.
  • Wenn Sie einen Brief versenden, ist ein Einschreiben mit Rückschein besonders sicher für Sie. In dem Fall muss der Empfänger beim Entgegennehmen bestätigen, dass er den Brief erhalten hat. Die entsprechende Bestätigung wird Ihnen durch den Rückschein zugesandt.