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Apnoe - Trainingsplan fürs Tauchen erstellen

Wenn jemand statt hoch hinaus tief hinunter möchte, dann spricht man in einigen Fällen vom sog. Apnoe-Tauchen. Damit dieses gefahrenlos gelingt, sollte ein wichtiger Trainingsplan nicht fehlen, da mit dem Tauchen auch erhebliche Gefahren verbunden sind.

Mit einem Apnoe-Trainingsplan das Tauchen lernen.
Mit einem Apnoe-Trainingsplan das Tauchen lernen.

Was Sie benötigen:

  • Schwimm-Outfit
  • Monoflosse
  • Partner
  • Führungsseil

Einen effektiven Apnoe-Trainingsplan erstellen

Wer gerne schwimmt und die Zeit genauso gerne unter Wasser wie an der Oberfläche verbringt, kann mit einem Trainingsplan für das Apnoe-Tauchen zukünftig länger die Unterwasserwelt bewundern.

  • Das Apnoe-Tauchen erlebt mittlerweile zwar keinen Hype als Massen- oder Breitensport, allerdings erhält die Sportart immer mehr Zulauf von Interessierten, die das Apnoe-Tauchen erlernen möchten. Mit entsprechenden Online-Tipps und Hinweisen für die Einführung kann das Tauchen ohne gesonderte Sauerstoffzufuhr erlernt und entsprechend schnell Fortschritte erzielt werden.

  • Ausnahmslos bei jedem Tauchgang beim Apnoe-Tauchen sollte dieses in jedem Fall immer mit einem Partner absolviert werden, da vor Erreichen der Wasseroberfläche auch bei Fortgeschrittenen sehr häufig Ohnmachtsanfälle auftreten, die ohne Sicherung auch tödlich enden können.

  • Als Anfänger sollten Sie entsprechend Ihre Gesundheit absichern und niemals auf eigene Faust, egal wie groß Ihre Motivation sein sollte, alleine auf einen Apnoe-Tauchgang gehen. Es gibt keine Ausnahme von dem Grundsatz, dass Apnoe-Tauchen, auch nach Trainingsplan, alleine durchgeführt wird.

  • Der Ursprung des Apnoe-Tauchens liegt im Mittelmeer und wurde von Jaques Majol aus dem Grund initiiert, um persönlichen Grenzen und Belastbarkeit zu testen und zu erweitern. Mittlerweile finden Apnoe-Tauchgänge auch im Süßwasser und gar unter Eis statt, womit der abenteuerliche Charakter noch unterstrichen wird.

  • Ein Rekord liegt bei über 100 Metern Tauchtiefe, wobei allerdings im Süß-, und Salzwasser unterschiedliche Tiefen erreicht werden. Auch die Wassertemperatur spielt eine große Rolle, da der Körper, die Muskeln, die Lunge von diesen äußeren Faktoren beeinflusst werden.

  • Als Interessierte bzgl. Apnoe-Tauchen sollten Sie in jedem Falle als Raucherin oder Raucher die Zigaretten getrost vergessen, da dieses Ihr Lungenvolumen und die Leistungsfähigkeit extrem einschränkt und somit keine relevanten Ergebnisse hervor bringt.

  • Für den Fall, dass sie dauerhaft sich mit dem Apnoe-Tauchen beschäftigen und als Freizeit- und Sportaktivität absolvieren möchten, sollten Sie entsprechende Apnoe-Kurse besuchen. Dort wird anhand Ihrer individuellen Leistungsfähigkeit, Lungenvolumentest, Gesundheits-Check und Test der körperlichen Konstitution und Eignung für Sie ein passender Trainingsplan erstellt, an den Sie sich bestenfalls orientieren, um Ihre Gesundheit und Ihr Leben zu schützen und Ihnen professionelle Hilfe, Tipps und Tricks beigebracht werden.

Vorbereitungen für das Tieftauchen

Wenn Sie die Entscheidung getroffen haben, können Sie sich, unabhängig von einem professionell ausgearbeiteten Trainingsplan mit Partner auch auf Apnoe-Tauchgänge heranwagen.

  1. Mit einem körperlich fitten und durchtrainierten Partner sollten Sie für Ihren Trainingsplan für das Apnoe-Tauchen sich bestimmte Ziele setzen. Mit dem grundsätzlichen Tieftauchen bei Apnoe-Tauchgängen können Sie mit geringen Tiefen beginnen und somit Ihre Leistungsfähigkeit testen.

  2. Am Anfang nehmen Sie sich z. B. 5 Meter Tauchtiefe vor, wobei Sie vorher tief aus- und einatmen und den letzten Atemzug vor dem Tauchen entsprechend tief einatmen, um maximales Sauerstoffvolumen in der Lunge zu erhalten.

  3. Steigern Sie allmählich Ihre Tiefe beim Apnoe-Tauchen, Ihr Lungenvolumen und Ihr Körper werden mit regelmäßigem Training, drei- bis viermal in der Woche an den wachsenden Widerstand mit größerer Tauchtiefe sich anpassen. Zur Sicherung sollten Sie mit dem Partner bei tiefen Tauchgängen Zeichen ausmachen, damit im Notfall diese Sie sofort an die Oberfläche befördern kann.

  4. Nötigenfalls sichern Sie sich bei den ersten Versuchen beim Apnoe-Tauchen mit einem Seil und geben vereinbarte Signale: einmal Ziehen bedeutet, dass alles in Ordnung ist, zweimal Ziehen heißt, dass Sie Hilfe benötigen. Auch sollte vor allem für den Anfang bei dem Trainingsplan immer ein Trainer oder professioneller Apnoe-Taucher anwesend sein, um den Faktor der Sicherheit für Sie zu gewährleisten.

  5. Neben dem Apnoe-Tauchen sollten Sie in Ihren Trainingsplan auch beruhigende Tage einplanen, die Sie mit Yoga oder Meditation verbringen, sodass Sie mit wenig Sauerstoff auskommen und Ihr persönliches Sauerstoffvolumen besser ausschöpfen können.

Beim Erstellen Ihres individuellen Trainingsplans für das Apnoe-Tauchen sollten Sie über eine gute Selbsteinschätzung verfügen und Ziele bzgl. der Tauchtiefen festlegen und diese langsam und allmählich steigern, um den Körper für größere Tiefen zu akklimatisieren.

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