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Pascal | 29.09.2011, 11:47
Versucht auch mal eure hände zusammen zu pressen da werden sehr viele Muskeln im Oberkörper und Schulter trainiert. Jede minute Pause machen und dann erneut versuchen
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Benedikt | 22.05.2012, 20:35
Mehrere Sachen sind ziemlicher Unsinn in dieser Anleitung.
1. Statische Dehnung vor dem Training ist so ziemlich das schlimmste was man machen kann. Kalte Muskeln sind wie Gummibänder, durch das Dehnen besteht hohe Gefahr sich zu verletzen.
Erwärmung stattdessen: Ein paar Minuten Seilspringen, ein paar Liegestütze (je nach Trainingsstand gerne mit den Händen an der Wand), ein paar schnelle Kniebeugen, und dynamische Dehnung. beispielsweise Armkreisen/-schwingen oder ein Bein vor und zurück schwingen, solche Sachen.
2. Bauchmuskeltraining: Crunches, Situps und sämtliche Variationen davon sind suboptimal, da die Bauchmuskeln nur zusammengezogen werden. Besser sind beispielsweise Planks, auch seitlich, da so sogar noch eine gute Haltung trainiert wird.
3. Ausdauerlauf: Ausdauer entsteht beim Krafttraining von alleine, besonders wenn dieses Krafttraining wie hier vor allem Ausdauertraining ist (siehe 4.). Das durch einen Lauf der Körper gestärkt wird, ist Unsinn, es werden Muskeln abgebaut, um leichter zu sein, und Kraft gegen Ausdauer ausgetauscht, der Lauf schadet also nur.
4. 30 Liegestütze, 100 Crunches, 50 Hockstrecksprünge, usw. Damit wird nur Ausdauer trainiert, keine Kraft. Kraft wird trainiert, wenn maximal 10-12 Wiederholungen gemacht werden, eher 3-5, diese wenigen dafür aber so anspruchsvoll, dass man mehr gar nicht schafft.
Fortsetzung folgt...
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Benedikt | 22.05.2012, 20:45
Teil 2/2
Dies ist beim Training mit dem eigenen Körper nicht anders als beim Training mit Gewichten. Da man den Körper nicht schwerer machen kann, müssen andere Wege gefunden werden, um die Übungen zu erschweren. Bei den Liegestützen wäre das beispielsweise die Beine hochlegen, wenn das zu einfach wird die Beine weiter hochlegen, bis man beim Handstandstütz angelangt ist, oder einarmige Liegestütze, oder die Hände auf einen Basketball legen, beim Kniebeugen kann man die Arme hinter den Kopf nehmen, Sprungkniebeugen machen, einbeinige Kniebeugen (google Pistol Squats zeigt wie), man kann der Fantasie da freien Lauf lassen, oder einfach einen Rucksack mit schweren Büchern auf den Rücken setzen.
5. Es ist ja schön das viele Drückbewegungen für Trizeps und Brust dabei sind, aber was ist mit Ziehbewegungen für Bizeps und Rücken? Wenn nur das eine gemacht wird, kommt es zu unausgeglichenen Muskeln und somit im Alltag zu Verletzungsrisiko, sobald etwas gemacht wird, was beide Gruppen beansprucht. Daher sollten noch Klimmzüge und dessen Variationen eingebaut werden.
Das waren jetzt nur ein paar Punkte, ein weiterer wäre beispielsweise die Aufteilung, da ein trainiren aller Muskelgruppen alle 2 Tage sinnvoller ist, oder das Ernährung mindestens 70% des Erfolgs ausmachen, aber ich bin kurz vor der Grenze zum dritten Kommentar, daher:
Viel Erfolg, Benedikt