Wie baut man am schnellsten Muskeln auf? - Ein Trainingsplan

Regelmäßiges Training baut am schnellsten Muskeln auf. Regelmäßiges Training baut am schnellsten Muskeln auf.
Auf die Frage „Wie baut man am schnellsten Muskeln auf?“ hat wahrscheinlich jeder Sportler seine eigene Antwort. Der Artikel richtet sich an all die, die kein Fitnessstudio besuchen und kein Geld für Proteinshakes oder andere Ergänzungsmittel ausgeben wollen.
Christoph Eydt
20.01.2011 Christoph Eydt

Die richtige Erwärmung für den schnellsten Muskelaufbau

  • Vor jedem Training ist es wichtig, den Körper zu erwärmen und die Muskeln zu lockern. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit. Auf dieser Trainingsebene bietet es sich an, langsame Bewegungen auszuführen, um im Körper Fortschritte und Grenzen wahrnehmen zu können.
  • Beginnen Sie Ihre Dehnübungen an den Beinen und beenden Sie sie am Kopf. So wird vermieden, dass Sie Körperteile vernachlässigen. Gehen Sie immer von unten nach oben. Jeder Muskel benötigt eine spezielle Übung.
  • Dehnen Sie die Muskeln langsam, um Verletzungen zu vermeiden und dem Körper Gelegenheit zu geben, sich an die Bewegungen zu gewöhnen.
  • Wie lange die Aufwärmphase dauern soll, hängt von Ihrer Körperverfassung ab. Sie sollten sich trotz aller Individualitäten mindestens 20 Minuten Zeit nehmen, um Ihre Muskeln zu dehnen.

Ein ordentlicher Trainingsplan baut am schnellsten die Muskeln auf

  • Ein regelmäßiges Training ist das beste Training. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, einen bestimmten Trainings-Rhythmus einzuhalten. Sie müssen das geeignete Mittelmaß zwischen Spannung und Entspannung finden.
  • Jeder trainierte Muskel benötigt eine Erholungsphase, um die Kraftreserven zu regenerieren. Achten Sie beim Basteln Ihres Trainingsplanes darauf, dass Sie Ihrem Körper Zeit zur Erholung geben.
  • Um am schnellsten Muskeln aufzubauen, empfiehlt es sich, in kurzen Intervallen zu üben.
  • Greifen Sie auf verschiedene Übungen zum Muskelaufbau zurück, damit der Muskel durch verschiedene Arten des Kraftaufwandes gestärkt werden kann.

Ein Beispiel-Trainingsplan für schnellen Muskelaufbau

  • Montag: 20 Minuten Dehnung, 30 Liegestütze, 30 Liegestütze mit Handklatsch, 30 Liegestütze mit weit auseinanderstehenden Armen und 30 3-Punkte-Liegestütze (ein Bein wird auf das andere gelegt, so dass man auf zwei Armen und einem Bein steht)
  • Dienstag: 20 Minuten Dehnung, 100 Crunches, 70 seitliche Crunches, weitere Crunch-Varianten
  • Mittwoch: 20 Minuten Dehnung, 30-minütiger Ausdauerlauf
  • Donnerstag: 20 Minuten Dehnung, 50 Hockstrecksprünge, 30 Kniebeugen, 50 Ausfallschritte
  • Freitag: 30 Minuten Dehnung
  • Samstag und Sonntag: kein Training
  • Dieser Trainingsplan dient nur als Leitfaden. Sie müssen selbst wissen, welche Übungen Ihnen zusagen und wie viel Sie sich zumuten.
  • An diesem Trainingsplan erkennen Sie, dass an jedem Tag eine spezielle Muskelpartie trainiert wird (Montag: Arm, Schulter, Brust; Dienstag: Bauch, Donnerstag: Beine), so können sich die nicht beteiligten Muskeln erholen, während eine Muskelgruppe intensiv bearbeitet wird.
  • Der Ausdauerlauf dient der allgemeinen Kondition und stärkt den gesamten Körper.
Diese Anleitung
Leser-Tipps (3) Ihren Tipp zur Anleitung schreiben
  • Pascal | 29.09.2011, 11:47

    Versucht auch mal eure hände zusammen zu pressen da werden sehr viele Muskeln im Oberkörper und Schulter trainiert. Jede minute Pause machen und dann erneut versuchen

  • Benedikt | 22.05.2012, 20:35

    Mehrere Sachen sind ziemlicher Unsinn in dieser Anleitung. 1. Statische Dehnung vor dem Training ist so ziemlich das schlimmste was man machen kann. Kalte Muskeln sind wie Gummibänder, durch das Dehnen besteht hohe Gefahr sich zu verletzen. Erwärmung stattdessen: Ein paar Minuten Seilspringen, ein paar Liegestütze (je nach Trainingsstand gerne mit den Händen an der Wand), ein paar schnelle Kniebeugen, und dynamische Dehnung. beispielsweise Armkreisen/-schwingen oder ein Bein vor und zurück schwingen, solche Sachen. 2. Bauchmuskeltraining: Crunches, Situps und sämtliche Variationen davon sind suboptimal, da die Bauchmuskeln nur zusammengezogen werden. Besser sind beispielsweise Planks, auch seitlich, da so sogar noch eine gute Haltung trainiert wird. 3. Ausdauerlauf: Ausdauer entsteht beim Krafttraining von alleine, besonders wenn dieses Krafttraining wie hier vor allem Ausdauertraining ist (siehe 4.). Das durch einen Lauf der Körper gestärkt wird, ist Unsinn, es werden Muskeln abgebaut, um leichter zu sein, und Kraft gegen Ausdauer ausgetauscht, der Lauf schadet also nur. 4. 30 Liegestütze, 100 Crunches, 50 Hockstrecksprünge, usw. Damit wird nur Ausdauer trainiert, keine Kraft. Kraft wird trainiert, wenn maximal 10-12 Wiederholungen gemacht werden, eher 3-5, diese wenigen dafür aber so anspruchsvoll, dass man mehr gar nicht schafft. Fortsetzung folgt...

  • Benedikt | 22.05.2012, 20:45

    Teil 2/2 Dies ist beim Training mit dem eigenen Körper nicht anders als beim Training mit Gewichten. Da man den Körper nicht schwerer machen kann, müssen andere Wege gefunden werden, um die Übungen zu erschweren. Bei den Liegestützen wäre das beispielsweise die Beine hochlegen, wenn das zu einfach wird die Beine weiter hochlegen, bis man beim Handstandstütz angelangt ist, oder einarmige Liegestütze, oder die Hände auf einen Basketball legen, beim Kniebeugen kann man die Arme hinter den Kopf nehmen, Sprungkniebeugen machen, einbeinige Kniebeugen (google Pistol Squats zeigt wie), man kann der Fantasie da freien Lauf lassen, oder einfach einen Rucksack mit schweren Büchern auf den Rücken setzen. 5. Es ist ja schön das viele Drückbewegungen für Trizeps und Brust dabei sind, aber was ist mit Ziehbewegungen für Bizeps und Rücken? Wenn nur das eine gemacht wird, kommt es zu unausgeglichenen Muskeln und somit im Alltag zu Verletzungsrisiko, sobald etwas gemacht wird, was beide Gruppen beansprucht. Daher sollten noch Klimmzüge und dessen Variationen eingebaut werden. Das waren jetzt nur ein paar Punkte, ein weiterer wäre beispielsweise die Aufteilung, da ein trainiren aller Muskelgruppen alle 2 Tage sinnvoller ist, oder das Ernährung mindestens 70% des Erfolgs ausmachen, aber ich bin kurz vor der Grenze zum dritten Kommentar, daher: Viel Erfolg, Benedikt

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