Was bei einer Adduktorenzerrung hilft

  • Als Adduktoren bezeichnet man die Muskulatur, die in der Innenseite der Oberschenkel liegen, diese Muskeln sind verantwortlich für das Heranführen des abgespreizten Beines. Besonders bei Sportarten wie Fußball oder Leichtathletik (Hürdenlaufen) ist das Verletzungsrisiko für diese Muskelgruppe extrem hoch.
  • Wichtig ist, die Adduktorenzerrung konsequent auszukurieren. Denn, wenn die Muskulatur nicht geschont wird, bis die Zerrung ausgeheilt ist, drohen eine Chronifizierung und erneute Verletzungen des Muskelgewebes, was auf Dauer die Leistungsfähigkeit herabsetzt.
  • Den akuten Schmerz kann man gut mit Kälte bekämpfen, Kühlpacks oder ein mit kaltem Wasser getränktes Tuch helfen über den ersten Schmerz hinweg. Kälte hilft zudem, Entzündungsreaktionen im Gewebe zu verhindern.
  • Homöopathische Mittel wie Arnika können die Heilungsdauer beschleunigen, diese kann man sofort nach der Verletzung einnehmen.
  • Schmerzmittel lindern die Schmerzen und helfen, die Beweglichkeit wieder herzustellen. Paracetamol oder Ibuprofen hilft dabei, den Alltag schmerzfrei durchzustehen. Was Sie vermeiden sollten, ist ein Training unter Schmerzmedikamenten, da so eine Überlastung droht.
  • Wärmeanwendungen sorgen für eine bessere Durchblutung des Muskelgewebes und helfen so, die Zerrung rasch zu kurieren.
  • Physiotherapie und leichte Massagen können die Heilung der Adduktorenzerrung deutlich beschleunigen, Tapes können die Muskelfunktion unterstützen und die Schmerzen lindern.
  • Nach einer Adduktorenzerrung sollten Sie Ihr Training langsam wieder beginnen, auf keinen Fall zu schnell wieder mit voller Kraft einsteigen und sorgfältig Aufwärm- sowie Dehnübungen einbauen, um einer weiteren Adduktorenzerrung vorzubeugen.
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