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Abschlussprüfung als Kinderpflegerin - so bereiten Sie sich richtig darauf vor

Möchten Sie in einer Kindereinrichtung arbeiten, können Sie das als Erzieherin oder Kinderpflegerin tun. Meist werden Sie als Kinderpflegerin in einem Team mit Erziehern und Berufspraktikantinnen tätig sein. Damit Sie die Berufsbezeichnung "staatlich anerkannte Kinderpflegerin" tragen können, müssen Sie eine Ausbildung absolvieren und die Abschlussprüfung bestehen.

Kindergartengruppe vor praktischer Prüfung kennenlernen
Kindergartengruppe vor praktischer Prüfung kennenlernen © Stephanie_Hofschlaeger / Pixelio

Wenn Sie beruflich zu einem späteren Zeitpunkt als diplomierte Erzieherin arbeiten möchten, brauchen Sie den Abschluss als staatlich geprüfte Kinderpflegerin. Der Weg bis zur Erzieherin ist lang und führt erst nach mehreren Jahren Seminar, Studium und Praktikum zum Diplom.

Kinderpflegerin als pädagogische Zweitkraft in der Gruppe tätig

Um sich als Kinderpflegerin ausbilden zu lassen, reicht Ihnen bereits ein Hauptschulabschluss sowie der Besuch einer Berufsschule für Kinderpflege (2 Jahre), gefüllt mit entsprechenden Praktika in Kindergärten.

  • Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen und praktischen Teil. Nach Ihrer erfolgreich absolvierten Abschlussprüfung dürfen Sie als pädagogische Zweitkraft und Kinderpflegerin in der Gruppe arbeiten.
  • Ihre Ausbildung bietet Ihnen gute berufliche Perspektiven in Kinderkrippen, sonderpädagogischen Einrichtungen, Erholungsheimen oder Kinderkrankenhäusern. 

Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme an der Abschlussprüfung

Damit Sie für die Abschlussprüfung zugelassen werden, müssen Sie einige Voraussetzungen zur Externenprüfung Kinderpflege erfüllen:

  • Sie müssen einen Antrag auf Teilnahme an einer Abschlussprüfung stellen.
  • Erforderlich sind außerdem ein lückenloser Lebenslauf sowie Schulzeugnisse.
  • Legen Sie Wert auf die Darstellung Ihres Werdegangs im Bereich der Kinderpflege. Legen Sie entsprechende Bestätigungen bei.
  • Zur Prüfungsvorbereitung gehört auch das Einholen eines ärztlichen Zeugnisses. Das muss Ihnen die berufliche Eignung attestieren.
  • Außerdem müssen Sie eine Erklärung abgeben, aus der ersichtlich wird, wie Sie sich in den einzelnen Fächern auf die Abschlussprüfung vorbereitet haben, insbesondere welche Lehrbücher Sie dabei benutzt haben.
  • Im Allgemeinen dürfen Sie davon ausgehen, dass Sie in den zwei Ausbildungsjahren wenigstens 500 Stunden Praktikum im Kindergarten oder Krabbelstube absolviert haben sollten, um zur Prüfung zugelassen zu werden.  

So machen Sie die Prüfungsvorbereitung

Sie erhalten von Ihrer Ausbildungsschule eine Reihe von Büchern und Prüfungsaufgaben, die Sie für die Vorbereitung auf die Theorieprüfungen nutzen können.

  • Sie müssen sich unter Umständen auch selbst Bücher kaufen. Das betrifft Fachbücher für Berufs- und Rechtskunde sowie das Buch Praxis- und Methodenlehre Sozialpädagogik.
  • In Vorbereitung auf die praktische Prüfung besuchen Sie ein Seminar bei den prüfenden Lehrkräften.
  • Hier erhalten Sie weitere detaillierte Informationen über die Prüfungsschwerpunkte in diesen Fächern.
  • Für die praktische Prüfung können Sie einen Kindergarten Ihrer Wahl bestimmen.
  • Notwendig ist allerdings, dass Sie zum einen die Kinder der Gruppe kennen.
  • Zum anderen müssen Sie alle Bereiche der pädagogischen Handlungseinheiten mehrmals geübt haben.  

Nehmen Sie die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung zur Kinderpflegerin nicht auf die leichte Schulter. Bereits im schriftlichen Teil erwartet Sie eine jeweils 90-minütige Deutsch- und Pädagogik/Psychologie-Prüfung. Das Nichtbestehen wird Ihnen nur einmal gestattet.

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