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Zwischenprüfung im Groß- und Außenhandel - Prüfungszweck und Anforderungen

Wie in allen Lehrberufen erforderlich, müssen auch Auszubildende im Groß- und Außenhandel eine Zwischenprüfung ablegen, die gewisse Anforderungen an sie stellt. Wie diese aussehen, möchten manche gerne frühzeitig wissen.

Zwischenprüfung: Gute Vorbereitung ist wichtig.
Zwischenprüfung: Gute Vorbereitung ist wichtig. © Jorma_Bork / Pixelio

Kaufleute im Groß- und Außenhandel

Kaufleute im Groß- und Außenhandel sind in unterschiedlichen Branchen tätig.

  • Groß- und Außenhandelskaufleute kaufen Waren ein, lagern diese in ihrem Betrieb und verkaufen sie an Handels-, Industrie- oder auch Handwerksunternehmen weiter. Dabei können sie in den unterschiedlichsten Branchen tätig sein und elektrische Rasenmäher genauso kaufen und weiterverkaufen wie Tiefkühlkost, Autos oder Spielwaren.
  • Innerhalb des Berufes gibt es die beiden Fachrichtungen Großhandel und Außenhandel. Während in den ersten zwei Ausbildungsjahren die gleichen Kenntnisse vermittelt werden, findet im dritten Lehrjahr eine Spezialisierung auf die jeweilige Fachrichtung statt.
  • Am Ende der drei Jahre dauernden Ausbildung müssen die Azubis eine umfangreiche Abschlussprüfung ablegen, in der vor allem auch die Kenntnisse in der jeweiligen Fachrichtung geprüft werden, doch schon zur Mitte der Ausbildung, also in der Mitte des zweiten Lehrjahres und noch vor der Spezialisierung, findet eine schriftliche Zwischenprüfung statt.

Die Zwischenprüfung: Zweck und Anforderungen

Auf die Zwischenprüfung können Sie sich gut vorbereiten, wenn Sie über die Anforderungen Bescheid wissen.

  • Die Prüfung dient dazu, Ihren Ausbildungsstand festzustellen, das heißt, zu sehen, ob Sie in bestimmten Bereichen Schwierigkeiten und Wissenslücken haben. So besteht bis zur Abschlussprüfung noch genügend Zeit, fehlendes Wissen nachzuholen. Sie können also nicht durchfallen, die Teilnahme ist jedoch die Voraussetzung dafür, dass Sie überhaupt zur Abschlussprüfung zugelassen werden.  
  • Wie die Prüfung abläuft, ist in einer speziellen Ausbildungsverordnung für Ausbildung von Groß- und Außenhandelskaufleute geregelt. Dieser Verordnung zufolge müssen Sie innerhalb von 120 Minuten etwa 60 Aufgaben bearbeiten.
  • Die Aufgaben sind auf die drei Gebiete Arbeitsorganisation, Warenwirtschaft sowie Wirtschafts- und Sozialkunde verteilt. Auskennen müssen Sie sich dabei in Bereichen wie Teamarbeit, Einkauf und Verkauf von Waren, Beratung von Kunden, Personalwirtschaft, Tarif-, Sozial- und Arbeitsrecht, Organisationsstrukturen sowie Sicherheit am Arbeitsplatz.
  • Vorbereiten können Sie sich auf die Prüfung beispielsweise mithilfe von Prüfungsfragen aus früheren Jahren, auch Prüfungsratgeber können hilfreich sein.

Grundsätzlich ist es also kein großes Problem vorab zu erkunden, was in der Zwischenprüfung auf Sie zukommt.

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