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Zwischenprüfung zum Industriekaufmann - Ablauf, Anforderungen und Vorbereitungsmöglickeiten

Wer eine Ausbildung zum Industriekaufmann macht, muss, wie in allen Ausbildungsberufen üblich, eine Zwischenprüfung ablegen. Über den Ablauf und die Anforderungen können Azubis sich vorher informieren und auch die Vorbereitungsmöglichkeiten sind recht gut.

Zwischenprüfung zum Industriekaufmann: Gute Vorbereitung hilft.
Zwischenprüfung zum Industriekaufmann: Gute Vorbereitung hilft. © Gerd_Altmann / Pixelio

Die Ausbildung zum Industriekaufmann

Der Beruf des Industriekaufmanns ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, der eine drei Jahre dauernde Lehrzeit voraussetzt.

  • Wer Industriekaufmann oder Industriekauffrau werden möchte, kann in Industriebetrieben unterschiedlicher Branchen lernen, dies kann beispielsweise die Textilindustrie, aber auch die Fahrzeug- oder die Chemische Industrie sein.
  • Zu den Lehrinhalten gehören unter anderem das Vergleichen von Angeboten, die Annahme von Waren und das Erstellen von Begleitpapieren. Auch wie sie Kosten und Preise kalkulieren oder mit Kunden und Lieferanten  verhandeln, lernen die angehenden Industriekaufleute.
  • Für die kaufmännischen Azubis in der Industrie gilt, wie für alle Auszubildenden, dass sie nach Paragraf 48 des Berufsbildungsgesetzes an einer Zwischenprüfung teilnehmen müssen. Nur wenn sie an dieser teilgenommen haben, dürfen sie  später die Abschlussprüfung ablegen. Durchfallen kann ein Lehrling durch diese Prüfung nicht, der Lehrherr kann jedoch aus den Ergebnissen ersehen, wo noch Lern- und Nachholbedarf besteht.

Zwischenprüfung: Ablauf, Anforderungen und Vorbereitungsmöglichkeiten

Der Ablauf der Zwischenprüfung sowie die Anforderungen sind festgelegt.

  • Die Zwischenprüfung für Industriekaufleute findet schriftlich statt und dauert eineinhalb Stunden. Insgesamt müssen Sie circa 40 Fragen aus acht verschiedenen Prüfungsbereichen beantworten. Zu diesen Bereichen gehören unter anderem die Beschaffung und Vorratsbildung, die Kalkulation von Kosten und Leistungen sowie Informations- und Kommunikationsprozesse und die Organisation von Arbeitsabläufen.
  • Die Anforderungen entsprechen den Inhalten, die ein Auszubildender der Ausbildungsordnung für Industriekaufleute zufolge bis etwa zur Mitte der Lehrzeit, wenn die Prüfung stattfindet, gelernt haben sollte. Sie müssen unter anderem logistisches Wissen unter Beweis stellen, wissen, wie Sie Informationen beschaffen und verarbeiten, wie Kunden gewonnen und Märkte erschlossen werden können, aber auch, wie Sie  Kosten- und Leistungsrechnungen erstellen und Bestellungen durchführen können.
  • Zur Prüfungsvorbereitung sollten Sie erst einmal mit Ihrem Ausbilder oder mit Kollegen, die die Prüfung bereits absolviert haben, sprechen und sich auf diese Weise Informationen einholen, darüber hinaus bestehen jedoch noch andere Möglichkeiten. So können Sie über den Internetshop des U-Form-Verlags diverse Übungsmaterialien bestellen, darunter den "Prüfungstrainer Zwischenprüfung". 
  • Auch der Buchhandel bietet entsprechende Bücher an, zum Beispiel das "Prüfungsbuch Industriekaufleute" von Jürgen Böker, Wilfried Flammann, Klaus Richter, Siegfried Rothe und Dirk Scharf, das Sie auch über Amazon bekommen. Es bereitet sowohl auf die Zwischen- als auch auf die Abschlussprüfung vor.   

Entsprechend informiert dürfte die Prüfung nicht allzu schwer fallen.  

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