Was heißt zu viel Eisen?

  • Eisen ist ein Vitalstoff und sammelt sich in den Gelenken, Geweben und Organen an. Das Eisen ist für viele Krankheiten maßgeblich, wie beispielsweise Herzerkrankungen, Arthritis oder Diabetes.
  • Frauen leiden in der Regel unter Eisenmangel, und Männer haben meist zu viel davon. Das liegt unter anderem daran, dass durch die Regelblutung die Frauen zu viel Blut verlieren. So wird auch das Eisen, was sich zuviel angesammelt hat, ausgeschieden. Die Männer haben nicht die Möglichkeit, das zu korrigieren.
  • Der Körper benötigt das Eisen, um den Blutfarbstoff Hämoglobin zu bilden.
  • Es gibt Vitalstoffe, wie zum Beispiel Vitamin C, die Sie einfach ausscheiden, wenn Sie zu viel zu sich nehmen. Das geht beim Eisen leider nicht. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum überschüssiges Eisen im Blut haben, kann das unter anderem zur Erschöpfung führen, Impotenz oder Gelenkbeschwerden.
  • Bei Ihrem Check-up beim Arzt sollten Sie sich den Eisenspiegel im Blut untersuchen lassen. Auch, wenn Sie meinen, dass Sie zu wenig Eisen im Blut haben, sollten Sie sich nicht einfach in der Apotheke Eisentabletten kaufen. Das kann Ihrer Gesundheit schaden. Davon abgesehen haben Eisenpräparate nicht unerhebliche Nebenwirkungen: Sodbrennen, Erbrechen oder Übelkeit.

So können Sie die Blutwerte verändern

  • Wichtig ist, dass Sie wissen, woher die Erhöhung des Eisenwertes kommt. Dies ist beispielsweise durch eine Bluttransfusion möglich, eine Lebererkrankung oder auch einen erblich bedingten Auslöser. Lassen Sie das untersuchen.
  • Bei der Eisenüberbelastung ist die richtige Ernährung das A und O. Verzichten Sie auf dunkles Fleisch - der Eisengehalt ist ziemlich hoch. Auch im Fisch ist meist zu viel Eisen enthalten.
  • Viel frisches Gemüse, Salat und Obst sollte auf Ihrem Speiseplan stehen. Auch die Kohlehydrate wie Nudeln, Reis oder Brot sind gut.
  • Wenn Sie zu jedem Essen schwarzen Tee trinken, kann er die Aufnahme des Eisens drosseln.
  • Ein gesunder Schlaf ist ebenso wichtig. In der Nacht regenerieren sich die Organe.
  • In der heilkundlichen Medizin spricht man immer noch vom Aderlass. Bis zum 500 Milliliter Blut werden ein- bis zweimal die Woche abgezapft. Das entspricht einem Eisengehalt von etwa 250 Gramm. Dies kann allerdings sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.
  • Sie müssen keine strenge Diät machen. Es ist nicht unbedingt gesagt, dass das Eisen (ob zu viel oder zuwenig) die häufigste Ursache der Krankheiten ist. Eine ausgewogene Ernährung, viel trinken, wenig Stress und etwas Bewegung können wieder Schwung in Ihr Leben bringen.
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