Was tun bei einer Zerrung im Oberschenkel?

  • Bei einer Zerrung der Muskulatur entsteht eine Überdehnung im Gewebe des betroffenen Muskels oder der betroffenen Muskelgruppe. Anders als bei einem Muskelfaserriss ist das Gewebe des Muskels noch intakt, es wurde lediglich über das physiologische Maß hinaus gedehnt.
  • Dies passiert häufig, wenn Sportler sich vor dem Training nicht ausreichend aufgewärmt haben oder wenn beim Training ungewohnte Bewegungsabläufe erfordert werden.
  • Eine Zerrung heilt in der Regel komplikationslos aus, jedoch sollte der Muskel erst wieder stark belastet werden, wenn die Zerrung komplett ausgeheilt ist. Andererseits kann es passieren, dass der Muskel die Belastung noch nicht wieder aushalten kann und eine weitere Schädigung kann die Folge sein.
  • Um schnell wieder fit zu werden, sollten Sie den Muskel erst einmal schonen und ruhigstellen. Je nach Schweregrad der Zerrung ist leichte Bewegung  gut für die Heilung, ist der Oberschenkel betroffen, ist nichts dagegen einzuwenden, Rad zu fahren oder längere Strecken zu gehen.
  • Kühlen kann im ersten Moment helfen, entweder mit Eispacks oder mit einem Quarkwickel. Eventuell kann auch Wärme helfen, da so die Durchblutung im Muskel gefördert wird.
  • Massagen sollten jedoch vermieden werden, da diese die Heilung eher verzögern als unterstützen. Begleitend kann man mit Physiotherapie die Heilung unterstützen und den Muskel präventiv vor weiteren Verletzungen schützen. Tapes können den Muskel in seiner Heilung zusätzlich unterstützen und zudem das Verletzungsrisiko senken.
  • Wenn Sie öfter unter Zerrungen im Oberschenkel leiden, sollten Sie versuchen, das Training möglichst abwechslungsreich zu gestalten, damit sich die Muskulatur an verschiedene Belastung gewöhnt und flexibel bleibt.
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