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Aufbautraining nach einer Leistenzerrung - so werden Sie wieder fit

Eine Leistenzerrung verursacht Ihnen starke Schmerzen und es kann einige Zeit dauern, bevor Sie wieder voll trainieren können. Hier finden Sie einige Anregungen zum Aufbautraining nach einer Leistenzerrung und was Sie dabei beachten sollten.

Physiotherapie kann bei einer Leistenzerrung helfen.
Physiotherapie kann bei einer Leistenzerrung helfen.

Was Sie benötigen:

  • Geduld
  • Physiotherapie
  • Arzt
  • Schmerzfreiheit

Eine Leistenzerrung ist schmerzhaft

  • Eine Leistenzerrung kommt häufig als Sportverletzung vor, zum Beispiel in den Leichtathletiksportarten, beim Eislaufen oder Eishockey und beim Fußball. Auch Läufer sind recht häufig davon betroffen.
  • Bei einer Leistenzerrung kommt es zu einer Überanstrengung oder Überdehnung von Sehnen und Muskeln in der Innenseite Ihres Oberschenkels und Ihrer Leiste.
  • Es gibt verschiedene Schweregrade, in die eine Zerrung der Leiste eingeteilt werden. Eine Leistenzerrung ersten Grades liegt bei Ihnen vor, wenn Ihre Muskeln und Sehnen zwar überdehnt sind, es jedoch keine Muskelfaserrisse gibt. Sie haben in diesem Fall ein leichtes Ziehen im Oberschenkel und in der Leistengegend.
  • Bei einer Zerrung zweiten Grades liegt neben der Überdehnung auch eine gewisse Menge an Muskelfaserrissen vor. Ihre Muskulatur ist schmerzempfindlich auf Druck und Sie verspüren einen verstärkten Bewegungsschmerz. Ihre Muskulatur und die betroffenen Sehnen sind gespannt und bei Belastung nehmen Ihre Beschwerden zu.
  • Bei einer drittgradigen Zerrung handelt es sich um eine große Anzahl an Muskelfaserrissen. Ihre Muskulatur und Ihre Sehnen sind extrem druck- und tastempfindlich. Es kommt zu Einblutungen in Ihrem Gewebe und dadurch zu einer starken Schwellung und der Bildung von Blutergüssen.
  • Wenn Sie eine Leistenzerrung haben, sollten Sie sofort mit dem Training aufhören. Auch schon bei den ersten Anzeichen lohnt es sich, sich zu schonen, um einen schlimmeren Schweregrad zu verhindern.
  • Schonen Sie sich und kühlen Sie die betroffenen Stellen. Auch Sportsalben können helfen, Ihre Beschwerden zu lindern.
  • Bei Blutergüssen und starken Schmerzen sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Achten Sie nach einer Leistenzerrung darauf, ein angemessenes Aufbautraining zu absolvieren und nicht gleich wieder voll in Ihr Trainingsprogramm einzusteigen.

Ein langsames Aufbautraining nach einer Zerrung ist wichtig

  • Um mit Ihrem Aufbautraining nach einer Leistenzerrung beginnen zu können, brauchen Sie erst einmal etwas Geduld. Denn solange Sie bei Belastung noch Schmerzen haben und Ihre eventuell vorhandenen Blutergüsse nicht ganz verschwunden sind, sollten Sie sich schonen.
  • Sind Ihre Beschwerden abgeklungen, können Sie mit einem leichten Training beginnen. Besonders nach schweren Leistenzerrungen sollten Sie Ihren Arzt um ein Rezept für eine physiotherapeutische Behandlung bitten. So können Sie, gemeinsam mit Ihrem Therapeuten, ein sinnvolles Aufbautraining gestalten.
  • Krankengymnastische Übungen, sanftes Dehnen und auch Lymphdrainagen können Ihnen helfen, schneller wieder fit zu werden.
  • Als gutes Aufbautraining nach einer Zerrung eignen sich Sportarten wie zum Beispiel Fahrrad fahren und schwimmen.
  • Achten Sie darauf, dass Sie während Ihres Aufbautrainings nur im schmerzfreien Bereich trainieren. Wenn erneut Schmerzen, Muskelkrämpfe oder ziehen im Oberschenkel oder Ihrer Leiste auftreten, brechen Sie das Training ab. Sonst kann es zu einer erneuten Leistenzerrung kommen.
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