Die Funktion von Geld

  • Geld ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken, jeder ist bestrebt, welches zu verdienen, um sich seine Wünsche erfüllen zu können. Geld hat die Funktion eines Zahlungsmittels, es erleichtert den Tausch von und den Handel mit Waren.
  • Durch die Einführung des Geldes wurde auch die Aufnahme von Schulden und deren Tilgung sehr vereinfacht, denn dieses Zahlungsmittel war messbar, einfach nachzählbar und miteinander vergleichbar. Die Münzen haben immer den gleichen Gegenwert, sind nicht unterschiedlich zu bemessen.
  • Geld dient aber auch als Wertaufbewahrungsmittel, man kann es verdienen, sparen, anhäufen, vermehren, seinen Besitz vergrößern, die Werte aufbewahren.

Woher das Wort kommt

Die Frage nach der Herkunft des Wortes, woher es letztendlich stammt, ist recht einfach zu beantworten. Geld stammt einmal vom indogermanischen Wort für Gold - ghel - ab, zum anderen kommt es aus dem Althochdeutschen "gelt", gleichzusetzen mit der Vergeltung, der Buße, der Vergütung, dem Wert. Es wurde zum einen damit das Mittel beschrieben,  mit dem man Buße tat, zum anderen die Möglichkeit, seine Schuld zu begleichen, ein Entgelt zu leisten. Das Wort kommt also aus der Notwendigkeit, eine klare Definition für das Mittel zum Begleichen von Schulden zu erlangen.

Die Entstehung des Geldes

  • In der Antike wurde noch kein Geld, wie wir es heute kennen, verwendet. Damals gab es einen regen Tauschhandel, Waren wurden gegen andere Waren getauscht, um diese dann später wiederum gegen eine gewünschte oder begehrte Ware eintauschen zu können. Hier kann man von einem Warengeld sprechen, das als Zwischentauschmittel diente.
  • Um 700 vor Christus wurde der Überlieferung nach das erste Münzgeld in Kleinasien eingeführt, abgewogene, vereinheitliche Geldstücke wurden mit einer Goldlegierung überzogen und mit einer Prägung versehen. So wurde der Zahlungsverkehr sehr sehr vereinfacht.