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Wie viel kostet ein Golden Retriever? - Wissenswertes zu Kosten und Haltung

Der Golden Retriever ist ein beliebter Familien- und Begleithund. Die Anschaffung des Tieres kostet natürlich Geld, aber wie viel Sie noch an Zusatzkosten einkalkulieren sollten, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Der Golden Retriever ist ein freundlicher Familienhund.
Der Golden Retriever ist ein freundlicher Familienhund. © Janina_Scholz / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Geld

Die Anschaffungskosten vom Golden Retriever

  • Wenn Sie sich einen guten Züchter suchen, dann kostet der Hund natürlich am meisten Geld. Dafür bekommen Sie aber einen gesunden Welpen, bei dem die typischen Erbkrankheiten so gut wie ausgeschlossen wurden. Außerdem können Sie sich die Elterntiere des Golden Retrievers anschauen und oft schon vor der Abgabe die Welpen besuchen und an deren Entwicklung in den ersten 8 Wochen teilhaben. Bei einem Züchter müssen Sie für einen Welpen ab 1200 Euro aufwärts rechnen. 
  • Sie können sich aber auch einen Golden Retriever aus dem Tierschutz aneignen. Dazu bietet sich das örtliche Tierheim oder andere Tierschutz-Organisationen an. Auch für diese Hunderasse wird es ein Notportal geben. Tierschutzhunde werden Sie zwar in den seltensten Fällen als Welpen im Alter von 8 Wochen finden, aber Junghunde bis zu 1 Jahr gibt es auch viele. Diese Hunde kosten in der Regel 200-300 Euro Schutzgebühr, sind dann aber tierärztlich versorgt und haben alle Schutzimpfungen. Der Nachteil ist, dass Sie meist nicht viel über die Vorgeschichte der Tiere erfahren. 
  • Halten Sie Abstand von dubiosen Anzeigen, wo Ihnen Rassewelpen für wenig Geld angeboten werden. Diese Tiere stammen häufig von typischen Vermehrern, die es mit der Gesundheit des Tieres nicht genau nehmen. Sie werden erstens keine Freude an dem Tier haben und zweitens die Machenschaften dieser Menschen weiter unterstützen. 

Wie viel ein Hund zuhause kostet

  • Zieht der Golden Retriever bei Ihnen ein, haben Sie ein paar Einmal-Anschaffungen: Halsband und Leine bekommen Sie für ca. 20 Euro und ein Hundekörbchen kostet ca. 30 Euro. Nach oben hin sind natürlich keine Grenzen gesetzt.
  • Beim Futter gibt es so viele Meinungen wie Hundebesitzer. Natürlich kostet ein 15 kg-Sack Trockenfutter beim Discounter weniger als 15 kg rohes Fleisch beim Schlachter, wenn Sie barfen möchten. Machen Sie sich hier schlau, aber normalerweise können Sie mit 2 Euro pro Tag Ihren Hund artgerecht und gut ernähren.
  • Wenn der Hund bei Ihnen einzieht, müssen Sie Hundesteuer für ihn bezahlen. Da diese Ausgabe gemeindeabhängig und nicht hunderassenabhängig ist, kann hier keine pauschale Angabe gemacht werden. Die Kosten variieren von 15 Euro bis 150 Euro pro Hund pro Jahr. Fragen Sie bei Ihrer zuständigen Gemeinde nach.
  • In den meisten Bundesländern ist es Pflicht, dass Sie bei Anmeldung des Hundes auch eine Haftpflichtversicherung für Ihr Tier abschließen. Machen Sie sich im Internet schlau, die Kosten belaufen sich im Durchschnitt auf ca. 80 Euro im Jahr.
  • Legen Sie auch Geld für Tierarztbesuche zurück. Ihr Hund muss einmal jährlich geimpft werden. Wenn er ansonsten gesund ist, kostet die Untersuchung mit dem Impfstoff um die 50 Euro. Ist Ihr Hund allerdings krank, kommen schnell einige hundert Euro zusammen. Mit der Haftpflicht können Sie auch eine Tier-Krankenversicherung abschließen. Eine OP-Kosten-Versicherung kostet beispielsweise 20 Euro im Monat. Ob es Ihnen das wert ist, müssen Sie sich selber überlegen bzw. ausrechnen.
  • Kommen Sie mit der Erziehung des Hundes nicht zurecht, müssen Sie sich eventuell professionelle Hilfe in Form eines Hundetrainers suchen. Dabei kosten Einzelstunden im Schnitt 30 Euro und Gruppenstunden in der Regel ca. 10 Euro.
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