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Wie bekommt man Flöhe weg? - So geht's mit Hausmitteln

Hunde, Katzen oder Kaninchen – wenn Sie ein Haustier besitzen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es früher oder später einmal Flöhe bekommt und diese mit ins Haus bringt. Wenn Sie nun nicht aufpassen, kann es passieren, dass sich die Flöhe in Ihrem Wohnraum vermehren und zu einer Plage werden. Mit ein paar Hausmitteln kann es Ihnen aber gelingen, dass das lästige Ungeziefer weggeht.

Mit viel Geduld zum Ziel.
Mit viel Geduld zum Ziel.

Flöhe am Haustier

Wenn Sie es versäumt haben, dass Ihr Haustier im Vorfeld ein Flohhalsband oder andere Mittel bekommt, damit sich keine Flöhe einnisten können, müssen Sie hinterher unter Umständen mit viel Arbeit rechnen. Allerdings gibt es Tiere, die fast nie Flöhe bekommen, so dass man nicht sagen kann, dass jedes Tier immer Flöhe bekommt.

  • Möchten Sie möglichst ohne Chemie arbeiten, brauchen Sie einen Flohkamm. Mit diesem sehr feinen Kamm kämmen Sie täglich das Fell Ihres Tieres und arbeiten so Flöhe und Eier heraus, die Sie dann vernichten und wegwerfen.
  • Sie können außerdem den Kamm oder eine Bürste in Leinöl tränken und damit Ihr Tier bürsten. Achten Sie besonders beim Kämmen auf Stellen, die warm sind. Unter den Achseln oder im Schritt verstecken sich Flöhe gerne. Hat das Öl eine Stunde gewirkt, waschen Sie es mit Hundeshampoo aus. Lassen Sie das Shampoo etwas einwirken, damit die Seifenstoffe die Möglichkeit haben, das Öl aus dem Fell zu lösen. In das Shampoo geben Sie ein paar Tropfen Lavendel-, Eukalyptus- oder Zitronenöl. Flöhe mögen diese Gerüche nicht.
  • Alternativ können Sie die ätherischen Öle in eine mit Wasser gefüllte Sprühflasche geben, kräftig schütteln und auf das Fell sprühen. Generell sollten Sie aber bei ätherischen Ölen Rücksicht auf Ihren Hund nehmen. Nicht jeder Hund duldet diese Gerüche, sondern rennt weg und wälzt sich bei der erstbesten Gelegenheit in Dingen, die diesen Geruch übertönen – nicht immer zum Wohlgefallen der Besitzer.
  • Der Geruch von Essig hingegen verflüchtigt sich schnell, ist aber dennoch als Hausmittel gegen Flöhe im Umlauf. Geben Sie fünf Esslöffel auf einen Liter Wasser und sprühen Sie diese Mischung auf das Fell.
  • Vorbeugend gegen Flöhe können Sie Ihrem Tier Knoblauch ins Futter mischen. Es gibt allerdings einige Tiere, die keinen Knoblauch mögen oder vertragen.

So bekommt man Ungeziefer im Wohnraum weg

Damit man Flöhe nicht nur auf dem Tier, sondern auch im Wohnraum wegbekommt, müssen Sie alle Zimmer behandeln, zu denen Ihr Haustier Zutritt hat. Nur die wenigsten Flöhe befinden sich am Tier, sondern sie leben weit weg in Decken, Kissen, Teppichen und anderen kuscheligen Wohnbereichen. Behandeln Sie am besten ein Zimmer nach dem anderen. So können Sie weiterhin Ihren normalen Alltag leben, müssen dabei nur auf ein Zimmer verzichten.

  1. In das Zimmer, welches Sie behandeln, stellen Sie in die Mitte eine große Schüssel; ist das Zimmer sehr groß, können zwei oder mehr Schüsseln notwendig sein.
  2. In die Schüssel füllen Sie Seifenwasser.
  3. In die Mitte der Schüssel stellen Sie nun eine brennende Kerze.
  4. Wenn es in dem Raum dunkel ist, zünden Sie die Kerze an. Die Flöhe werden nun vom Licht angezogen, springen zur Kerze, ertrinken dann aber im Wasser, da dieses durch die Seife keine Oberflächenspannung mehr hat.

Wenn Ihnen die Zeit für dieses Hausmittel fehlt, gibt es im Fachhandel sogenannte Vernebler, mit denen man innerhalb von zwei Stunden die gesamte Wohnung flohfrei bekommt. 

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